Sie sind hier: Home > Panorama > Justiz >

Wollte an Donald Trumps Steuerdaten: Privatdetektiv verurteilt

18 Monate Haft  

Er wollte an Trumps Steuerdaten: Privatdetektiv verurteilt

25.04.2018, 21:50 Uhr | AP

Wollte an Donald Trumps Steuerdaten: Privatdetektiv verurteilt. US-Präsident Donald Trump: Ein Privatdetektiv ist verurteilt worden, weil er sich Zugang zu den Steuerdaten des US-Präsidenten erschleichen wollte. (Archivbild) (Quelle: AP/dpa/Pablo Martinez Monsivais)

US-Präsident Donald Trump: Ein Privatdetektiv ist verurteilt worden, weil er sich Zugang zu den Steuerdaten des US-Präsidenten erschleichen wollte. (Archivbild) (Quelle: Pablo Martinez Monsivais/AP/dpa)

Der Mann war vom Fach: Ein Privatdetektiv hat versucht, Zugang zu Trumps Steuererklärung zu erhalten. Dafür hat ein Gericht den Mann einer Gefängnisstrafe von 18 Monaten verurteilt.

Für die missbräuchliche Nutzung der Sozialversicherungsnummer von Donald Trump ist ein Privatdetektiv im US-Staat Louisiana zu 18 Monaten Haft verurteilt worden. Der Mann versuchte laut dem Urteil vom Mittwoch mehrfach, mit Hilfe der Nummer vor der Wahl Trumps zum Präsidenten 2016 an dessen Steuererklärung zu kommen. US-Bezirksrichter John deGravelles verurteilte den 32-Jährigen zudem zur Zahlung von knapp 15.000 Dollar (12.300 Euro) Entschädigung.

Der Angeklagte hatte sich im Dezember schuldig bekannt. Nach Behördenangaben gelang es ihm nicht, über eine Website des Bildungsministeriums Zugang zu Trumps Steuerdaten zu erlangen. Zwei Wochen vor der Wahl im November 2016 wurde der Mann von Bundespolizisten gestellt. Ihm drohten bis zu fünf Jahre Haft und 250.000 Dollar Strafe.

Der Richter sagte, das Urteil habe nichts mit der Wahl zu tun. Es gehe nicht um Politik, fügte deGavelles hinzu. Die Staatsanwaltschaft hatte den Richter aufgefordert, sich vorzustellen, der Angeklagte hätte Erfolg gehabt. Dies hätte potenziell den Wahlausgang verändern können, sagte Staatsanwalt Ryan Rezaei.

Angeblich war der Mann nur neugierig

Verteidiger Michael Fiser argumentierte, sein Mandant habe nicht betrügen wollen, sondern aus reiner Neugier wissen wollen, ob er an Trumps Steuerdaten gelangen könnte. Dazu nutzte er Trumps Namen, dessen Sozialversicherungsnummer und das Geburtsdatum, um online finanzielle Studentenunterstützung zu beantragen, wie es in Gerichtsdokumenten hieß.

Trump verweigert die Veröffentlichung seiner Steuerdaten – anders als jeder US-Präsident seit Jimmy Carter, der von 1977 bis 1981 regierte.

Verwendete Quellen:
  • AP

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Showtime! Jetzt bis zu 33% auf Teufel Sound sparen
Angebote sichern
Anzeige
Jetzt Gutschrift sichern und digital fernsehen!
jetzt bei der Telekom
Gerry Weberbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe