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Essen: Angeklagter gesteht Gruppenvergewaltigungen: "Ich schäme mich"

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Gruppenvergewaltigungen im Ruhrgebiet  

Erster Angeklagter legt Geständnis ab

13.07.2018, 18:11 Uhr | dpa

Essen: Angeklagter gesteht Gruppenvergewaltigungen: "Ich schäme mich". Die Angeklagten im Essener Landgericht: Die Angeklagten sollen sich in unterschiedlicher Beteiligung mit den Schülerinnen verabredet haben und mit diesen dann meist in abgelegene Waldgebiete gefahren sein. (Quelle: dpa/Marcel Kusch)

Die Angeklagten im Essener Landgericht: Die Angeklagten sollen sich in unterschiedlicher Beteiligung mit den Schülerinnen verabredet haben und mit diesen dann meist in abgelegene Waldgebiete gefahren sein. (Quelle: Marcel Kusch/dpa)

Fünf Angeklagte sollen im Ruhrgebiet eine Reihe von Schülerinnen vergewaltigt haben. Zu Prozessbeginn legt einer ein Geständnis ab: "Ich schäme mich", lässt er seinen Verteidiger erklären.

Im Prozess um eine Serie von Gruppenvergewaltigungen im Ruhrgebiet hat einer der fünf Angeklagten ein Geständnis abgelegt. "Ich stehe zu meinen Taten und möchte mich in aller Form entschuldigen", ließ der 20-jährige Gelsenkirchener über seinen Verteidiger am Freitag vor dem Landgericht Essen erklären. Darüber hinaus bot er allen betroffenen Schülerinnen ein angemessenes Schmerzensgeld an. Er schäme sich für seine Taten.

Die Staatsanwaltschaft wirft den fünf 17 bis 24 Jahre alten Deutschen Übergriffe in wechselnder Beteiligung auf insgesamt sieben Schülerinnen vor. In fünf Fällen soll es zu Vergewaltigungen gekommen sein. Laut Anklage verabredeten sich die Täter stets mit einzelnen Mädchen und fuhren dann mit diesen in abgelegene Waldgebiete oder auf Feldwege. Unter dem Vorwand, mal kurz telefonieren zu müssen, sollen sie Handys abgenommen haben, ehe es zu sexuellen Übergriffen kam. Außerdem sollen sie mehrere Opfer zuvor geschlagen und bedroht haben.

Die Angeklagten hatten sich im November 2017 zu zwei Gruppen im Kurznachrichtendienst "WhatsApp" zusammengeschlossen. Darin sollen sie sich über Frauen unterhalten, Verabredungen getroffen und sich auch über die angeklagten Taten ausgetauscht haben.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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