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Siegen: Prozessbeginn – 14-Jähriger soll Mitschüler erwürgt haben

Prozessbeginn im Sauerland  

Teenager soll Mitschüler erwürgt haben

18.04.2019, 11:06 Uhr | dpa

Festnahme im Fall des toten 16-Jährigen im Sauerland (Quelle: Screenshot dpa)
16-Jähriger wurde tot im Wald gefunden

Erst wurde der 16-Jährige Schüler vermisst, dann fand ihn die Polizei tot in einem Waldstück. Noch am selben Abend gab es auch eine Festnahme. Was dahinter steckt, wollen die Ermittler nicht sagen - noch nicht. (Quelle: dpa)

Festnahme im Sauerland: Ein 16-Jähriger war zuvor tot im Wald gefunden worden. (Quelle: dpa)


Der Fall aus dem Sauerland sorgte für Entsetzen: Ein damals 14-Jähriger soll seinen zwei Jahre älteren Mitschüler erwürgt haben. Nun beginnt der Prozess.

Gegen einen Teenager beginnt vor dem Landgericht Siegen ein Prozess wegen Totschlags. Der damals 14-Jährige soll im Oktober 2018 seinen älteren Mitschüler im sauerländischen Wenden in Schulnähe erwürgt haben. Er hatte gestanden, den 16-Jährigen so lange gewürgt zu haben, bis dieser gestorben sei. Der Beschuldigte sitzt in Untersuchungshaft. Der Fall hatte bundesweit Entsetzen ausgelöst.

Der Prozess gegen den inzwischen 15-jährigen Deutschen findet vor der Jugendkammer unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Eltern des Getöteten treten als Nebenkläger auf.

Schüler schwänzten die Schule

Die Tat ereignete sich laut Anklage am 30. Oktober 2018 während der Unterrichtszeit, beide Gesamtschüler schwänzten. In einem an das Schulgelände angrenzenden Waldstück sei es zu einer Auseinandersetzung gekommen, die eskalierte. Der Vater des Opfers hatte seinen Sohn als vermisst gemeldet. Bei einer Suchaktion wurde der Leichnam am nächsten Tag gefunden – etwas entfernt vom Tatort, aber ebenfalls in Schulnähe. Der Beschuldigte soll die Leiche dorthin gebracht haben.
 

 
Für das Verfahren sind rund 30 Zeugen geladen, darunter viele Schüler, auch Lehrer und Polizisten. Weitere fünf Verhandlungstermine seien bereits festgelegt, ein Urteil werde für Mitte Juni angestrebt, sagte Gerichtssprecher Sebastian Merk.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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