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Seebeben vor Rhodos: Tausende Menschen in Panik

Seebeben vor der Ferieninsel Rhodos  

Tausende Menschen strömten in Panik aus den Häusern

15.07.2008, 15:13 Uhr | AFP, dpa

Das Seebeben ereignete sich südlich von Rhodos (Grafik: t-online.de)Das Seebeben ereignete sich südlich von Rhodos (Grafik: t-online.de) Ein starkes Seebeben hat am Dienstagmorgen das östliche Mittelmeer erschüttert. Des Epizentrum des Bebens lag südlich der griechischen Ferieninsel Rhodos in einer Tiefe von rund 60 Kilometern unter dem Meeresboden. Das Seismologische Institut von Athen berechnete die Stärke auf 6,3.

Eine Flutwelle gab es nicht. Die Erschütterungen waren aber auch entlang der türkischen Ägäisküste, auf der Insel Kreta und auf dem griechischen Festland zu spüren. Tausende Touristen und Einwohner liefen nach Berichten lokaler Medien auf die Straßen.

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Frau stürzte tödlich

Auf Rhodos kam eine Frau ums Leben. Sie stürzte auf der Treppe ihres Hauses und brach sich das Genick, als sie wegen der Erschütterungen ins Freie fliehen wollte. Fernsehberichten zufolge hielt die 56-Jährige zum Zeitpunkt des Unglücks ihre zweijährige Enkelin in den Armen. Das Mädchen sei aber unverletzt geblieben. Weitere fünf Menschen wurden bei ähnlichen Unfällen leicht verletzt. "Die Panik ist in diesen Fällen gefährlicher als das Beben selbst", sagte ein Seismologe im Rundfunk.

Menschen flüchteten in Panik

"Alle Menschen sind auf den Straßen. Ich sehe jedoch keine Schäden", berichtete ein Radioreporter im Staatsradio aus Rhodos. Auch der Kommandeur der Feuerwehr von Rhodos sagte im Radio, es lägen etwa eine Stunde nach dem Beben keine Informationen über nennenswerte Zerstörungen vor.

Land mit den meisten Beben

Griechenland ist das europäische Land mit den meisten Erdbeben, die Hälfte aller Beben des Kontinents ereignet sich hier. Denn: unter dem Meeresboden südlich der Ägäis verläuft ein tiefer Graben; dort stoßen die afrikanische und die europäische Platte aufeinander. Dabei entstehen jährlich hunderte Erdbeben. Das war das dritte starke Beben, das seit Juni Teile Griechenlands erschütterte. Am 8. und 12. Juni hatte es zwei Erdbeben der Stärke 6,5 und 5,5 auf der Halbinsel Peloponnes und der Insel Kreta gegeben. Auf dem Peloponnes kamen am 8. Juni zwei Menschen ums Leben. 216 Menschen wurden verletzt. Mehr als 1800 Häuser stürzten ein oder wurden schwer beschädigt.

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