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Sardinien: "Cleopatra" reißt mindestens 14 Menschen in den Tod

Sturmtief "Cleopatra"  

Zahlreiche Tote bei Unwetter in Sardinien

19.11.2013, 21:51 Uhr | dpa

Sardinien: "Cleopatra" reißt mindestens 14 Menschen in den Tod. Sturmtief "Cleopatra" wütet in Sardinien - mindestens zwölf Tote  (Quelle: dpa)

Sturmtief "Cleopatra" wütet in Sardinien - mindestens zwölf Tote (Quelle: dpa)

Heftige Unwetter haben in Sardinien mindestens 16 Menschen in den Tod gerissen. Weitere Menschen werden noch vermisst. Hunderte mussten in Sicherheit gebracht werden, berichten italienische Medien. Verletzte kamen in Krankenhäuser.

Ein großer Teil der rund 55.000 Einwohner zählenden Stadt Olbia stand nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa unter Wasser. Der Präsident der italienischen Mittelmeerinsel, Ugo Cappellacci, sprach von einem "Jahrtausendhochwasser".

Das Sturmtief "Cleopatra“ war mit heftigen Regenfällen und Winden über Sardinien gefegt und ließ zahlreiche Flüsse über die Ufer treten. Straßen und Häuser wurden überschwemmt und brücken weggerissen. Teilweise fiel der Strom aus. Manche Orte waren von der Außenwelt abgeschnitten. Der Straßen- und Schienenverkehr wurde behindert. Schiffe und Flugzeuge hatten Verspätung. Viele Schulen sollten am Dienstag geschlossen bleiben. Rettungskräfte waren die ganze Nacht im Einsatz.

Familie ertrinkt in Kellergeschosswohnung

Ein Mann, seine Frau und die Schwiegermutter starben beim Einsturz einer Brücke. Unter den Opfern waren nach verschiedenen Medienberichten auch ein Polizeibeamter und zwei Frauen im Alter von 64 und 90 Jahren. Eine Mutter und ihre Tochter wurden in ihrem Auto weggespült, wie die Ansa berichtete.

Unter anderem starb eine aus Brasilien stammende Familie, deren Wohnung im Kellergeschoss liegt. Die Eltern und ihre zwei Kinder wurden nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa tot in ihrer Wohnung aufgefunden, sie ertranken in den Fluten.

Auf der Insel herrschen chaotische Zustände. Der Sender Rai News zeigte Bilder von überfluteten Straßen und Flüssen, die sich in reißende Fluten verwandelten.

Der Chef des italienischen Zivilschutzes, Franco Gabrielli, telefonierte wegen der schwierigen Situation mit Premierminister Enrico Letta. Zudem berief Gabrielli für den späten Abend eine Sitzung des Zivilschutzes ein. Auch am Dienstag soll "Cleopatra" weiter Regen bringen.

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