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Erdbeben in Japan fordert Tote und Verletzte

Fünf Jahre nach Fukushima  

Tote und Verletzte bei starkem Erdbeben in Japan

14.04.2016, 20:59 Uhr | AP

Erdbeben in Japan fordert Tote und Verletzte. Im Süden Japans hat ein Erdbeben schwere Schäden angerichtet. (Quelle: AP/dpa)

Im Süden Japans hat ein Erdbeben schwere Schäden angerichtet. (Quelle: AP/dpa)

Ein Erdbeben der Stärke 6,5 hat am Donnerstag im Süden Japans mindestens zwei Menschen in den Tod gerissen und 45 verletzt. Häuser stürzten ein, Straßen wurden aufgerissen, Strom- und Wasserleitungen beschädigt. Die Gefahr eines Tsunamis bestand aber nicht.

Die beiden Toten habe es in der Stadt Mashiki gegeben, die 15 Kilometer östlich der Provinzhauptstadt Kumamoto liegt. Dies teilten Sprecher der Katastrophenschutzbehörde der Präfektur Kumamoto mit.

Nach Angaben des Kumamoto-Krankenhauses des japanischen Roten Kreuzes erlitten fünf der 45 Menschen bei ihm eingelieferten Menschen schwere Verletzungen. Die Gefahr eines Tsunamis bestand nicht.

Kabinettssekretär Yoshihide Suga teilte mit, mindestens 19 Häuser seien eingestürzt. "Wegen der nächtlichen Dunkelheit ist das Ausmaß der Schäden noch unklar", sagte er. Wie ein Polizeibeamter mitteilte, gab es Berichte über möglicherweise in zusammengefallenen Häusern eingeschlossene Menschen.

Keine Schäden an Atomeinrichtungen

Laut Suga gab es keine Abnormitäten an nahegelegenen Atomeinrichtungen. Das Epizentrum des Bebens lag 120 Kilometer nordöstlich der Atomanlage Sendai, die einzige in Japan, die in Betrieb ist.

Im März 2011 hatte ein Beben der Stärke 9,0 eine gigantische Flutwelle ausgelöst, die in mehreren Reaktoren des nahe der Küste gebauten Kernkraftwerks Fukushima zur Kernschmelze führte. Vermutlich mehr als 18.000 Menschen kamen durch den Tsunami damals um.

Unruhiger pazifischer Feuerring

Der Sender NHK zeigte das Rathaus der Stadt Mashiki im Dunkeln, nachdem dort der Strom ausgefallen war. In anderen Aufnahmen waren Trümmer auf der Straße und kaputte Fenster zu sehen. An einigen Orten brach Feuer aus.

Es gab mehrere Nachbeben. Das größte davon hatte laut meteorologischer Behörde eine vorläufige Stärke von 6,4. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die vorläufige Stärke des ersten Erdbebens mit 6,2 an.

Japan liegt auf dem sogenannten pazifischen Feuerring, auf dem es häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommt.

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