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Sierra Leone: Hunderte Tote nach Erdrutsch und Überschwemmungen

Drama in Westafrika  

Bis zu 500 Hochwasser-Tote in Sierra Leone

15.08.2017, 12:13 Uhr | AFP, dpa

Sierra Leone: Hunderte Tote nach Erdrutsch und Überschwemmungen. Überschwemmungen haben im westafrikanischen Staat Sierra Leone eine Schlammlawine ausgelöst. (Quelle: AP/dpa/Society 4 Climate Change Communication)

Überschwemmungen haben im westafrikanischen Staat Sierra Leone eine Schlammlawine ausgelöst. (Quelle: Society 4 Climate Change Communication/AP/dpa)

Im westafrikanischen Sierra Leone sind hunderte Menschen ums Leben gekommen. Überschwemmungen und ein Erdrutsch sorgten für Chaos in der Hauptstadt Freetown.

Während ein örtlicher Sprecher vom Roten Kreuz von 205 bestätigten Toten und 71 Verletzten sprach, berichteten örtliche Medien von weit über 350 Toten. Darunter sind auf jeden Fall mehr als 100 Kinder, die bereits aus den Fluten geborgen wurden. Eine Quelle im Gesundheitsministerium sprach von bis zu 500 Toten.

Die Zahlen dürften noch steigen, da die Lage in der Nähe der Hauptstadt Freetown völlig unübersichtlich ist.  "Es ist möglich, dass Hunderte tot unter dem Geröll liegen", sagte Vizepräsident Victor Foh vor Journalisten an der Unglücksstelle. Die Rettungsarbeiten waren noch zu Gange, rund 600 Menschen wurden noch immer vermisst, wie Tarrawellie sagte.

Chaos in der Hauptstadt

Der Erdrutsch ereignete sich bei dem Ort Regent in der Nähe der Hauptstadt Freetown, als nach heftigen Regenfällen Teile eines völlig aufgeweichten Hügels abbrachen. Das Rote Kreuz ermutigte die Anwohner angesichts weiterhin bestehender Gefahr, die Region zu verlassen. Zahlreiche Straßen der Hauptstadt sind von Wassermassen überflutet, was Bergungsarbeiten zusätzlich erschwert. 

Auf Bildern örtlicher Medien war zu sehen, wie Menschen bis zum Bauch im Wasser standen, die versuchten, die überspülten Straßen von Freetown zu überqueren. 

In Sierra Leone ereignen sich alljährlich Überschwemmungen infolge heftiger Regenfälle. Wegen der schlechten Bauweise vieler Häuser werden dabei immer wieder Gebäude zerstört.

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