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Puerto Rico zittert vor Hurrikan "Maria" - Zerstörungen in Karibik

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Hurrikan der höchsten Kategorie  

Puerto Rico zittert vor Wirbelsturm "Maria"

19.09.2017, 16:14 Uhr | dru, rtr, dpa

Puerto Rico zittert vor Hurrikan "Maria" - Zerstörungen in Karibik. Ein Mann entfernt einen abgerissenen Ast von einer Straße in Pointe-a-Pitre auf Guadeloupe. (Quelle: Reuters/Andres Martinez Casares)

Ein Mann entfernt einen abgerissenen Ast von einer Straße in Pointe-a-Pitre auf Guadeloupe. (Quelle: Andres Martinez Casares/Reuters)

Hurrikan "Maria" hinterlässt auf seinem Weg durch die Karibik schwere Zerstörungen. Nun bewegt sich der Wirbelsturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 km/h auf Puerto Rico zu. Die Bewohner wurden aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen.

Das US-Hurrikanzentrum NHC stufte den Sturm in die höchste Kategorie 5 ein, die erst vor zwei Wochen der katastrophale Hurrikan "Irma" erreicht hatte. "Maria" wird voraussichtlich in der Nacht zum Mittwoch die Amerikanischen Jungferninseln und Puerto Rico erreichen – es wäre das erste Mal seit 85 Jahren, dass die Insel wieder direkt von einem Hurrikan getroffen wird.

In der Nacht zu Dienstag fegte der Wirbelsturm bereits mit großer Wucht über die Insel Dominica hinweg. Der Ministerpräsident der früheren britischen Kolonie, Roosevelt Skerrit, berichtete auf Facebook von massiven Zerstörungen. Der Sturm habe zahlreiche Dächer abgedeckt. Inselbewohner meldeten umgestürzte Bäume und Strommasten, starken Regen und Überschwemmungen.

Das benachbarte französische Überseedepartement Martinique kam dagegen glimpflich davon. Es gebe keine größeren Schäden, erklärte der Katastrophenschutz in Paris. Zwei Menschen seien leicht verletzt worden, in 25 000 Haushalte gebe es keinen Strom, und zwei Gemeinden seien ohne Trinkwasser, sagte der Leiter der französischen Zivilsicherheit, Jacques Witkowski.

US-Behörden appellieren an Bewohner

Auf den Jungferninseln und Puerto Rico, die beide zum Territorium den USA gehören, appellierten die Behörden an die Bewohner, sich auf das nahende Unwetter vorzubereiten. Die Bürger sollten bei Familienmitgliedern, Freunden oder in öffentlichen Schutzräumen Zuflucht suchen, erklärte der puertoricanische Gouverneur Ricardo Rossello auf Twitter.

Die Regierung der US-Jungferninseln warnte vor Wind in Hurrikanstärke, der acht Stunden lang anhalten soll. Auf der Insel St. Croix würden die meisten Bewohner wochenlang von der Stromversorgung abgeschnitten sein. "Einige Leute werden monatelang keinen Strom haben", sagte Gouverneur Kenneth Mapp.

Die Region, in der mehrere Millionen Menschen leben, kämpft immer noch mit den Auswirkungen von "Irma", der die Karibik und den US-Bundesstaat Florida heimgesucht hatte. Durch "Irma" waren über 80 Menschen umgekommen.

Sturm bedroht auch Nordosten der USA

Im Atlantik bilden sich in diesem Jahr ungewöhnlich viele Unwetter. Nach einer Zählung der NHC-Experten ist "Maria" bereits der siebte Hurrikan in dieser Saison. Auch dem Nordosten der USA stehen stürmische Tage bevor: Dort wird Hurrikan "Jose" voraussichtlich am Mittwoch östlich von New Jersey an der Küste entlang ziehen. Meteorologen warnen vor gefährlichen Wellen und Strömungen. Jose ist allerdings mit Geschwindigkeiten von 120 km/h deutlich schwächer als "Maria".

Wegen der Zerstörungen haben die Wirbelstürme auch gravierende wirtschaftliche Auswirkungen. "Irma" etwa kostet die Versicherungswirtschaft nach Schätzungen der Ratingagentur Fitch zwischen 25 und 50 Milliarden Dollar. Konkurrent Moody's hat die versicherten Schäden durch "Irma" und den Hurrikan "Harvey" auf 150 bis 200 Milliarden Dollar beziffert. 

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