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Hurrikan "Maria" nimmt Kurs auf Turks und Caico

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"Maria" zieht weiter  

Hurrikan hinterlässt Spur der Verwüstung

22.09.2017, 08:02 Uhr | AP

Hurrikan "Maria" nimmt Kurs auf Turks und Caico. Das Captain Cook Restaurant am Cofrecito Beach ist stark beschädigt worden. (Quelle: AP/dpa/Tatiana Fernandez)

Das Captain Cook Restaurant am Cofrecito Beach ist stark beschädigt worden. (Quelle: Tatiana Fernandez/AP/dpa)

Der zerstörerische Hurrikan "Maria" hat wieder an Kraft gewonnen und steuert auf die Turks- und Caicoinseln und die südöstlichen Bahamas zu. Zuvor verwüstete der Sturm das US-Außengebiet Puerto Rico.

Der Sturm erreichte am Donnerstag (Ortszeit) Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde, teilte das US-Hurrikanzentrum in Miami mit. "Maria" galt damit weiterhin als Hurrikan der Kategorie drei. In Puerto Rico standen rund 3,4 Millionen Menschen ohne Elektrizität da – ohne einen sicheren Ausblick darauf, wann das Stromnetz wieder funktionieren könnte. US-Präsident Donald Trump kündigte sich für einen Besuch in Puerto Rico an.

Der Hurrikan sorgte dort für Überschwemmungen und zerstörte Gebäude. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben. "Maria" beschädigte zudem das Stromnetz. Wann dieses wieder vollständig hergestellt werden kann, in Wochen oder Monaten, war zunächst unklar. 

Hurrikan "Maria" zerstörte die Existenz von Millionen von Menschen (Quelle: AP/dpa/Carlos Giusti)Nach dem verheerenden Sturm stehen Menschen Schlange, um etwas Brot zu bekommen. (Quelle: Carlos Giusti/AP/dpa)

Donald Trump will nach Puerto Rico reisen

US-Präsident Donald Trump sprach mit dem Gouverneur von Puerto Rico und den Amerikanischen Jungferninseln, wie das Weiße Haus mitteilte. Die Koordinationsstelle der US-Katastrophenhilfe (Fema) und andere Notfallhelfer würden beiden US-Gebieten möglichst schnell beim Wiederaufbau helfen. Trump sagte, er werde nach Puerto Rico reisen. Wann genau, wurde zunächst nicht bekanntgegeben.

Ab Freitag sollten in Puerto Rico wieder Flugzeuge landen. American Airlines kündigte an, die erste Maschine von Miami nach San Juan am Freitagmorgen starten zu lassen. Auch andere US-Fluggesellschaften kündigten an, den Flugverkehr wieder aufzunehmen. In die Karibik starteten die ersten Flüge bereits wieder am Donnerstag.

Bisher mindestens 19 Tote

"Maria" traf die Karibikinseln mit voller Wucht, mindestens 19 Menschen kamen ums Leben. Am schwersten wurde die Insel Dominica getroffen. Das Auge des Hurrikans wurde auf den britischen Turks- und Caicosinsel für den späten Donnerstagabend oder frühen Freitagmorgen erwartet. Die südlichen Inseln der Bahamas sollte "Maria" mit der Kraft eines Tropensturms treffen.

Hurrikan "Maria" in Puerto Rico (Quelle: AP/dpa/Carlos Giusti)In Puerto Rico wütete "Maria" mit einer Windgeschwindigkeit von über 240 Stundenkilometern. (Quelle: Carlos Giusti/AP/dpa)

Die Ministerpräsident von Antigua und Barbuda bat indes vor der UN-Generalsversammlung um den Erlass der Staatsschulden, um die Infrastruktur der Inseln nach der Zerstörung durch Hurrikan "Irma" wieder aufzubauen. Das erste Mal seit 300 Jahren befinde sich nicht ein Bewohner auf Barbuda, erklärte Gaston Alphonso Browne.

"Irma" hatte die Insel als Hurrikan der Stärke fünf getroffen und nahezu jedes Gebäude komplett zerstört. Die 1500 Bewohner Barbudas flohen nach Antigua. Der Wiederaufbau würde rund 250 Millionen Dollar (etwa 209 Millionen Euro) kosten, so Browne – rund 15 Prozent des Bruttosozialprodukts des Landes. Er bat deshalb darum, die Staatsschulden zu reduzieren und damit beim Wiederaufbau zu helfen.

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