Sie sind hier: Home > Panorama > Kriminalität >

Amoklauf in Omaha/USA: Schütze tötet acht Menschen und sich selbst

Schütze richtet sich selbst  

Neun Tote bei Amoklauf in US-Einkaufszentrum

06.12.2007, 08:01 Uhr | AFP

Das Einkaufszentrum in Omaha war Tatort des Amoklaufs (Quelle: AFP)Das Einkaufszentrum in Omaha war Tatort des Amoklaufs (Quelle: AFP) Ein Amokläufer hat in einem Einkaufszentrum in Omaha im amerikanischen Bundesstaat Nebraska am Mittwoch acht Menschen und dann sich selbst erschossen. Bei dem Todesschützen handelt es sich nach Angaben des Polizeichefs von Omaha um den 19 Jahre alten Robert Hawkins. Fünf Menschen seien verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Hawkins habe in der Shopping-Mall mit einem halbautomatischen Sturmgewehr "wahllos" um sich geschossen, berichtete der Polizeichef weiter. "Wir glauben, dass es nur diesen einen Schützen gegeben hat." US-Präsident George W. Bush, der kurz zuvor in Omaha eine Rede gehalten hatte, sprach den Hinterbliebenen sein Beileid aus.

Video Amokläufer tötet acht Menschen
Foto-Serie Amoklauf in Einkaufszentrum

Brief an die Vermieterin
Die Polizei bestätigte, dass ein Abschiedsbrief des Schützen vorliegt. Die Beamten befinden sich aber noch in der Frühphase der Ermittlungen. Hawkins Vermieterin, Debora Maruca Kovac, hatte dem Nachrichtensender CNN gesagt, der Schütze habe sich in dem Brief für seine Tat entschuldigt und geschrieben, er sei "sein Leben lang ein Stück Scheiße gewesen". Nun aber werde er "berühmt" sein. Die Vermieterin erzählte außerdem, Hawkins und seine Freundin hätten sich in der vergangenen Woche getrennt. Die Zeitung "Omaha World Herald" berichtete, der Amokläufer habe kürzlich seine Arbeit in einer Filiale der Fastfood-Kette McDonalds verloren.

35 bis 40 Schüsse
Hunderte Angestellte und Kunden waren aus dem Gebäude geflohen oder hatten sich in Geschäfte eingeschlossen, als sie die Schüsse hörten. "Die Leute waren in Panik", erzählte die Angestellte eines Juweliergeschäfts. Jennifer Cramer, eine weitere Augenzeugin, sagte dem örtlichen TV-Sender KETV, sie habe ungefähr 35 bis 40 Schüsse gehört. Der Amoklauf von Nebraska war der letzte in einer Reihe von tödlichen Schießereien in den USA. Im April hatte ein Student auf dem Gelände der Universität Virginia Tech 32 Menschen erschossen.

"Gebet mit den Opfern"
Präsident Bush reagierte betroffen auf den Amoklauf. Das Weiße Haus erklärte am Mittwoch, seine "Gedanken und Gebete seien bei den Opfern und deren Familien". Der Präsident hatte kurz vor der Schießerei bei einer Spendenveranstaltung in Omaha eine Rede gehalten. Der Vorfall ereignete sich, als Bush auf dem Weg zurück nach Washington war.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: