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Jugendliche verprügeln Rentner

Hamburg  

Jugendliche verprügeln Rentner

11.01.2008, 09:35 Uhr | dpa

Mit diesem Phantombild suchte die Polizei nach einem der Täter (Foto: Polizei Hamburg)Mit diesem Phantombild suchte die Polizei nach einem der Täter (Foto: Polizei Hamburg) Die brutalen Schläger waren gerade einmal zwölf bis 15 Jahre alt: Drei Jugendliche haben in der Nähe eines Hamburger U-Bahnhofs einen Frührentner so brutal zusammengeschlagen, dass er mit gebrochenem Jochbein und weiteren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht wurde. Ihm musste ein Ohr wieder angenäht werden.

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Noch keine heiße Spur
Eine Öffentlichkeitsfahndung mit Phantombild habe inzwischen mehrere Hinweise erbracht, die überprüft würden, sagte ein Sprecher am Freitag. "Die richtig heiße Spur ist bisher aber noch nicht dabei."

Als "Penner" beschimpft
Beim Überfall am Neujahrsmorgen beschimpften die Täter das Opfer laut Polizei als "Penner" und schlugen dann zu. Die Beamten gingen erst am Donnerstag mit dem Fall an die Öffentlichkeit und gaben ein Phantombild heraus. "Bei den Tatverdächtigen handelt es sich vermutlich um Südländer", hieß es.

"Die Tatausführung war sehr brutal"
Die Jugendlichen waren an dem Bahnhof mit dem 55-Jährigen in einen Streit geraten. Dann traktierten die Täter den Mann laut Polizei mit Kopfschlägen, bis er zu Boden ging. Anschließend schlugen und traten sie auf den am Boden liegenden Mann ein. "Die Tatausführung war sehr brutal", sagte Polizeisprecher Andreas Schöpflin. Zeugenaussagen zufolge waren die Schläger zwischen zwölf und 15 Jahre alt. Solche jungen Täter seien sehr selten, betonte Schöpflin.

Gewalt in Münchner U-Bahn
Gewalttaten von Jugendlichen haben in den vergangenen Wochen wiederholt für Schlagzeilen gesorgt und eine politische Debatte ausgelöst. Der bisher schwerwiegendste Vorfall hatte sich in einer Münchener U-Bahn-Station vor drei Wochen ereignet. Dort hatte ein Rentner mehrere Schädelbrüche erlitten, als er von zwei Jugendlichen niedergestoßen und mit Fußtritten unter anderem gegen den Kopf schwerst verletzt wurde. Er hatte zuvor die beiden darum gebeten, in der U-Bahn nicht zu rauchen. Dieser Fall war Auslöser der derzeit geführten Diskussion über die Verschärfung des Jugendstrafrechts.

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