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24-Jähriger soll der Totenkopf-Kinderschänder sein

Gewalt  

24-Jähriger soll der Totenkopf-Kinderschänder sein

10.02.2006, 21:29 Uhr | dpa

Die Polizei hat einen jungen Mann aus Duisburger als den Kinderschänder mit der Totenkopf-Uhr festgenommen. Der 24-jährige Auszubildende habe den schweren Missbrauch dreier kleiner Mädchen gestanden. Er habe dabei Details preisgegeben, die nur der Täter wissen könne, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft. Der angehende Koch war den Ermittlern bei einem Massen-Gentest ins Netz gegangen. Eine Sonderkommission hatte in den vergangenen Wochen 3500 Spuren verfolgt und von 2000 Männern Speichelproben genommen.

"Ich bringe gerne kleine Mädchen um"
Im Jahr 2002 soll der Sexualverbrecher in Duisburg und Kalkar zugeschlagen haben. Im vergangenen Oktober wurde der - den Spuren zufolge - gleiche Mann in Oberhausen rückfällig. Im Fall des im September 2002 in Kalkar missbrauchten neun Jahre alten Mädchens gehen die Ermittler von einem versuchten Mord aus. Der Täter hatte das Kind angesprochen, als es auf einer Wiese Ziegen fütterte. Er lockte das Mädchen zu einem abseits gelegenen Maisfeld, missbrauchte es und würgte es bis zur Bewusstlosigkeit. Das Kind erinnerte sich später an die auffällige Armbanduhr des Mannes: Auf ihr prangte ein Totenkopf. Mit den Worten "Ich bringe gerne kleine Mädchen um" hatte der Täter im vergangenen Oktober sein vermutlich letztes Opfer bedroht. Er lockte die Achtjährige zu einem Trampelpfad und vergewaltigte sie.

Viele Spuren weisen auf den Festgenommenen
Der ledige Mann wird seit Ende vergangenen Jahres in einer Psychiatrie behandelt und hatte zuletzt bei seinem Großvater in Duisburg gewohnt. Neben den Gen-Spuren wiesen mehrere Ermittlungsansätze auf den nicht vorbestraften 24-Jährigen hin. So passt das von Experten erstellte Täterprofil auf den Verdächtigen. Zudem hatte sich eine Frau bei der Polizei gemeldet und einen Hinweis auf den 24-Jährigen gegeben. Die Ermittler hatten ein Phantombild veröffentlicht und 5000 Fahndungsplakate verteilt.

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