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Holzklotz-Mord: Nikolai H. will Geständnis widerrufen

Mutter in Auto getötet  

Holzklotz-Täter will widerrufen

08.06.2008, 15:26 Uhr | t-online.de, dpa

Der sechs Kilo schwere Holzklotz durchschlug die Windschutzscheibe und tötete eine Frau (Quelle: ddp) Der mutmaßliche Täter im Fall der tödlichen Holzklotz-Attacke von Oldenburg will nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Focus" sein Geständnis widerrufen. Das kündigten die Anwälte von Nikolai H. an. Der Heroinabhängige soll am Ostersonntag einen Holzklotz von einer Autobahnbrücke geworfen haben, durch den eine Frau in einem Auto getötet wurde.

Das Land verklagen

Außerdem berichtet die "Bild am Sonntag", dass der 30-Jährige das Land Niedersachsen und seinen Pflichtverteidiger verklagen und sogar Schadenersatz fordern wolle. Nach Aussagen seiner Wahlverteidiger gebe es noch drei andere Tatverdächtige. Die Anwälte wollen nun darauf drängen, auch diese zu verhören. Außerdem bestätigten sie der "Bild am Sonntag", dass der Deutsch-Kasache das Geständnis widerrufen werde. Es bestünden Anhaltpunkte, dass das Geständnis rechtlich nicht verwertbar sei, sagte einer der Verteidiger dem Blatt. Sie werden am Montag beim Haftprüfungstermin eine entsprechende Erklärung abgeben.

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"Falsche Strategie"

Der Pflichtverteidiger Axel Husheer distanzierte sich von seinen Kollegen. Ihre Strategie sei "definitiv falsch", zitierte ihn die "Bild am Sonntag". Er wolle Nikolai H. nicht mehr verteidigen und am Montag beim Landgericht seine Entpflichtung beantragen.

Verhör unter Entzugserscheinungen

Nach Angaben der Anwälte wurde ihr Mandant am 21. Mai nicht als Beschuldigter, sondern als Zeuge befragt, berichtet "Focus". Zudem sei der Heroinabhängige unter Entzugserscheinungen verhört worden. Die Ersatzdroge Methadon sei ihm erst nach dem vermeintlichen Geständnis gegeben worden.

Beweismittel verändert

Die beiden Rechtsanwälte kritisierten ferner, dass Bodenproben, die die Herkunft des Holzklotzes belegen sollten, umgetütet wurden. Dadurch seien wichtige Beweismittel verändert worden, berichtet "Focus".

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