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Amoklauf: Massaker an Schulen und Universitäten - Eine Chronologie

Rückblick  

Massaker an Schulen und Universitäten

11.03.2009, 12:29 Uhr | AFP, dapd

Polizei im Einsatz nach dem Amoklauf in Winnenden (Foto: AP)Polizei im Einsatz nach dem Amoklauf in Winnenden (Foto: AP)

Eine Realschule im baden-württembergischen Winnenden ist zum Schauplatz eines Amoklaufs geworden. Folgende Chronik dokumentiert die schwersten gewaltsamen Zwischenfälle an Schulen im In- und Ausland:

1. August 1966: Ein geistesgestörter Heckenschütze tötet an der University of Texas in Austin 16 Menschen, bevor er von der Polizei erschossen wird.

18. Juli 1984: In einem McDonald's-Restaurant im kalifornischen San Ysidro schießt ein arbeitsloser Wachmann um sich. 21 Menschen sterben.

4. Dezember 1986: In der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá läuft ein Vietnam-Veteran Amok. Er ersticht und erschießt 29 Menschen, bevor ihn die Polizei tötet.

19. August 1987: In der englischen Kleinstadt Hungerford tötet ein mit einer Kalaschnikow und einem Revolver bewaffneter Mann 16 Menschen, bevor er sich selbst das Leben nimmt.

16. Oktober 1991: Ein Mann rast mit seinem Pick-Up-Truck durch die Frontscheibe eines Restaurants im texanischen Killeen. Anschließend feuert er dort um sich und tötet 22 Menschen. Der Täter richtet sich selbst durch einen Kopfschuss.

13. März 1996: Im schottischen Dublane eröffnet ein Amokläufer das Feuer in der Turnhalle einer Schule. 16 Kinder und ihre Lehrerin werden getötet. Der Täter begeht Selbstmord.

28. April 1996: In der australischen Stadt Port Arthur richtet ein Amokläufer ein Massaker mit 35 Toten an. Darunter sind drei Geiseln, mit denen er sich zuletzt in einem Haus verschanzt hatte. Der Mann wird zu lebenslanger Haft verurteilt.

20. April 1999: An der Columbine-Schule in Littleton im US-Bundesstaat Colorado erschießen zwei schwarz gekleidete und vermummte Jugendliche zwölf Mitschüler und einen Lehrer. Danach begehen sie Selbstmord.

26. April 2002: Der 19-jährige Robert Steinhäuser dringt in das Gutenberg-Gymnasium in Erfurt ein, erschießt 16 Menschen und tötet sich schließlich selbst. Die meisten der Opfer sind Lehrer.

21. März 2005: In Red Lake im US-Bundesstaat Minnesota richtet ein Jugendlicher in einer Schule ein Blutbad an und begeht anschließend Selbstmord. Neun Menschen sterben, unter ihnen fünf Schüler und eine Lehrerin. Zuvor hatte der Schüler seinen Großvater und dessen Lebensgefährtin getötet.

2. Oktober 2006: Ein Amokläufer dringt in die Dorfschule in Nickle Mines im US-Bundesstaat Pennsylvania ein und ermordet dort fünf Mädchen der Religionsgesellschaft der Amish. Nach der Tat nimmt sich der 32-Jährige das Leben.

16. April 2007: Bei dem bislang blutigsten Amoklauf an einer US-Hochschule sterben an der Virginia Tech in Blacksburg mindestens 33 Menschen, darunter der Täter.

7. November 2007: Ein 18-jähriger Abiturient erschießt an einem Gymnasium in der finnischen Stadt Tuusula acht Menschen, bevor er sich selbst tötet. Seine Tat hatte er Stunden zuvor im Internet angekündigt.


23. September 2008: An einer Berufsschule der südwestfinnischen Kleinstadt Kauhajoki erschießt ein 23-Jähriger neun Klassenkameraden und einen Lehrer, bevor er sich selbst tötet.

10. März: Im US-Südstaat Alabama erschießt ein Amokläufer an mehreren verschiedenen Tatorten mindestens zehn Menschen, bevor er sich selbst tötet.

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