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Amoklauf von Winnenden: Traurige Details über die Opfer

Nach Amoklauf  

Traurige Details über die Opfer von Winnenden

16.03.2009, 08:16 Uhr | dpa

Tim K. löschte das Leben von 15 unschuldigen Menschen aus (Foto: dpa)Tim K. löschte das Leben von 15 unschuldigen Menschen aus (Foto: dpa)

Sie starben im Kugelhagel des Amokläufers von Winnenden: Über einige der 15 Opfer des Blutbades sind mittlerweile weitere erschütternde Details bekanntgeworden.

So starb eine Mathe- und Physiklehrerin, die einen Polizisten im Mai kirchlich heiraten wollte, wie Medien berichteten. Die Einladungen seien schon verschickt worden. Das Paar hatte bereits standesamtlich geheiratet und war nach einem Bericht der "Bild am Sonntag" (BamS) gerade dabei, die gemeinsame Eigentumswohnung einzurichten. Besonders tragisch: Ihr Ehemann war selbst nach dem Amoklauf im Einsatz und hatte über Funk vom Tod seiner Frau in der Albertville-Realschule erfahren müssen.

Foto-Serie Amokläufe an deutschen Schulen



Engagierten sich für andere

Auch eine auf Fotos stets lebenslustig wirkende Referendarin kam im Kugelhagel um - sie wäre an diesem Dienstag 25 Jahre alt geworden. Die Frau engagierte sich in ihrer Freizeit bei dem Verein Lebenshilfe für geistig behinderte Menschen, wie "Der Spiegel" berichtete. Eine weitere Referendarin, 24 Jahre alt, starb nach Medienberichten, als sie sich vor einen Schüler stellte. Sie war in ihrer Freizeit als Lebensretterin bei der DLRG aktiv.

Gute Laune auf der Fahrt zur Schule

Ein anderes Opfer hatte Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) laut "BamS" bei einem Karnevalsempfang 2007 persönlich getroffen. Auf der Fahrt zur Realschule soll die 14 Jahre alte begeisterte Cheerleaderin am Tag des Amoklaufs noch den ganzen Bus mit ihrer guten Laune unterhalten haben.

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BamS": Fast ein Viertel der Klasse ausgelöscht

Unter den Opfern war auch ein 16-jähriges Mädchen, das am Samstag als erstes Opfer beigesetzt wurde. Die Jugendliche starb in der 10 d - Tim K. löschte hier fast ein Viertel der Klasse aus, schreibt die "BamS". Das Mädchen war als Obermessdienerin in der Kirche sehr engagiert und hatte großes Sprachtalent: Neben deutsch und polnisch sprach die 16-Jährige noch englisch, französisch und spanisch.

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