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Mutmaßliches Vergewaltigungsopfer kommt aus Schleswig-Holstein

Mutmaßliches Vergewaltigungsopfer kommt aus Schleswig-Holstein

05.08.2010, 11:52 Uhr | dpa, AFP

Mutmaßliches Vergewaltigungsopfer kommt aus Schleswig-Holstein. Türkische Polizisten führen die Verdächtigen ab (Foto: dpa)

Türkische Polizisten führen die Verdächtigen ab (Foto: dpa)

Die 17-jährige Deutsche, die in dem türkischen Urlaubsort Side von sechs Männern vergewaltigt worden sein soll, kommt aus Schleswig-Holstein. Das Auswärtige Amt bestätigte entsprechende Medienberichte. Das Mädchen und seine Mutter seien wieder in Deutschland.

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Laut "Lübecker Nachrichten" stammt die junge Frau aus dem Westen Schleswig-Holsteins. Noch am Tattag habe das Mädchen die Vergewaltigung bei der Polizei gemeldet. Laut örtlichen Behörden soll das Vergewaltigungsopfer zur Tatzeit betrunken gewesen sein (1,98 Promille), berichten die "Lübecker Nachrichten".

Nach Angaben der türkischen Polizei wurden die verdächtigten Bauarbeiter festgenommen, nachdem das Mädchen und seine aus Düsseldorf stammende Mutter sich bei den Behörden gemeldet hatten. Nach einem achtstündigen Verhör sei gegen zwei der Männer Haftbefehl erlassen worden. Die übrigen vorläufig Festgenommenen wurden bis zum Prozessbeginn freigelassen.

Unterdessen sind die Sicherheitsvorkehrungen in dem südtürkischen Urlaubsort Side am Mittelmeer erhöht worden. Schon vor den Ereignissen seien umfassende Maßnahmen zum Schutz der Urlauber in Kraft gewesen, sagte der Vorsitzende des Fremdenverkehrsverbandes in Side, Cengiz Haydar Barut, nach türkischen Medienberichten. "Jetzt haben wir unsere Vorkehrungen noch mal etwas verschärft."

Gewalttat sei "Einzelfall"

Barut verwies darauf, dass die Sicherheitsbehörden die Verdächtigen schnell ausfindig gemacht hätten. Die mutmaßliche Gewalttat sei ein "Einzelfall", der überall auf der Welt passieren könne. Er erwarte keine negativen Auswirkungen auf die Buchungszahlen.

In vielen Urlaubsorten im Süden der Türkei waren in den vergangenen Monaten zusätzliche Überwachungskameras aufgestellt worden. Damit wollten die Behörden unter anderem die Belästigung leicht bekleideter Urlauberinnen an den Stränden durch Gaffer bekämpfen. Nach Medienberichten stützten sich die türkischen Ermittler in Side bei der Suche nach den mutmaßlichen Vergewaltigern der jungen Deutschen ebenfalls auf Aufnahmen einer Überwachungskamera.

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