Sie sind hier: Home > Panorama > Kriminalität >

Vater enthauptet dreijährigen Sohn mit Kettensäge

Vater enthauptet dreijährigen Sohn mit Kettensäge

25.03.2011, 08:55 Uhr | dapd

Vater enthauptet dreijährigen Sohn mit Kettensäge. Das Auto des Täters wird abgeschleppt (Foto: dpa

Das Auto des Täters wird abgeschleppt (Foto: dpa)

Der 24-jährige Mann, der am Mittwoch tot in einem Waldstück bei Hennef in Nordrhein-Westfalen gefunden worden war, hat vor seinem Selbstmord auch seinen dreijährigen Sohn getötet. Mit einer Kettensäge soll der Mann aus Linz in Rheinland-Pfalz den Jungen enthauptet haben. Danach versuchte er, sich selbst ebenfalls den Kopf abzutrennen. Das gaben Polizei und Staatsanwaltschaft bekannt.

Weitere Nachrichten und Links

Hintergrund der Tat ist offenbar ein Sorgerechtsstreit. Eine Joggerin hatte das Auto mit den zwei Leichen am Mittwoch im Hennefer Krabachtal entdeckt und die Polizei alarmiert.

Mann lebte in Scheidung

Hinweise auf eine dritte beteiligte Person gibt es nicht. Der Mann lebte in Scheidung von der 24 Jahre alten Mutter des Kindes. Am 22. März hatte er seinen Sohn bei ihr in Eitorf wie vereinbart abgeholt, um mit ihm Eis essen zu gehen. Allerdings kehrten beide nicht wie ausgemacht um 19 Uhr zurück.

Am Fundort der Leichen habe sich den Rettungskräften und der Polizei ein "fürchterliches Bild" geboten, sagte der Leiter der Mordkommission, Georg Jahn. Aus Pietätsgründen habe man darauf verzichtet, die Leichen noch am Tatort genauer zu untersuchen.

Mutter gab Vermisstenanzeige auf

Die Mutter des Kindes hatte am Mittwoch bei der Polizei in Eitorf eine Vermisstenanzeige aufgegeben und dort auch von Drohungen ihres Mann berichtet, dass dieser sich und das Kind umbringen wolle. Laut Jahn soll es bereits einen früheren "Vorfall" in der Familie gegeben haben, den man jedoch "nicht als häusliche Gewalt bezeichnen kann".

Möglicherweise hat das Jugendamt des Rhein-Sieg-Kreises, das die Eltern seit Oktober 2010 beim Umgangs- und Sorgerecht unterstützte, von den Drohungen gewusst. Bereits am Donnerstagmorgen stellte die Staatsanwaltschaft deshalb bei einer Durchsuchung im Jugendamt die Akten zum Fall des Jungen sicher und befragte zwei zuständige Mitarbeiter. Sollte sich der Verdacht gegen sie bestätigen, droht ihnen ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
„Das ist die Apple Produktwelt. Das ist OTTO“
jetzt zum Shop
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018