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Niedersachsen: Vater entführt seine vier Kinder in den Sudan

Vater entführt seine vier Kinder in den Sudan

09.06.2011, 11:17 Uhr | dapd, t-online.de

Ein 37 Jahre alter Mann aus Hermannsburg bei Celle hat nach Polizeiangaben seine vier minderjährigen Kinder ins Ausland entführt. Er werde mit Haftbefehl gesucht, teilte ein Polizeisprecher mit.

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Der Mann habe die Kinder, für die er kein Sorgerecht hat, Ende April bei seiner getrennt von ihm lebenden Frau zu einem Fahrradausflug abgeholt. Er sei aber mit der vierjährigen Lisa, der fünf Jahre alten Miriam, dem sechs Jahre alten Benjamin und dem acht Jahre alten Jonas von Hannover aus in den ägyptischen Badeort Hurghada geflogen.

Mann entwickelte sich zum religiösen Fanatiker

Die Ermittler gehen davon aus, dass er sich nach mehrwöchigem Aufenthalt von dort in den Sudan abgesetzt hat. Der Mann habe eine christlich-fundamentalistische Einstellung, möglicherweise habe er die Kinder deswegen der Mutter entzogen, vermutet die Polizei. Sie erhofft sich nun Hinweise aus der Bevölkerung auf den Aufenthaltsort.

Nach Angaben von "Bild.de" wundert sich der Großvater der Kinder, dass der Mann in den Sudan geflohen sei, obwohl er offenbar keine Beziehung zu dem Land habe. Die Familie habe dem 37-Jährigen viele SMS und E-Mails geschrieben, aber keine Antwort erhalten. "Bild.de" zitiert auch einen Bekannten der Familie, der vermutet, dass die Ehe der Betroffenen wohl an dem zunehmenden religiösen Fanatismus des Gesuchten gescheitert sei.

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