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Missbrauch in Schule: SEK fasst Verdächtigen

Missbrauch in Schule: SEK fasst Verdächtigen

30.03.2012, 16:35 Uhr | dapd, AFP

. Der Festgenommen steht unter Verdacht, auf der Toilette einer Berliner Grundschule eine Achtjährige missbraucht zu haben. Arbeiter sicherten die Schule inzwischen gegen Fremde. (Quelle: dpa/dapd)

Der Festgenommen steht unter Verdacht, auf der Toilette einer Berliner Grundschule eine Achtjährige missbraucht zu haben. Arbeiter sicherten die Schule inzwischen gegen Fremde. (Quelle: dpa/dapd)

Nach dem Missbrauch eines achtjährigen Mädchens auf der Schultoilette einer Berliner Grundschule hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 30-Jährige sei gegen Mittag von Beamten des Spezialeinsatzkommandos (SEK) in seiner Wohnung gefasst worden, teilten Polizei und Generalstaatsanwaltschaft mit.

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Er stehe "in dringendem Verdacht", das Mädchen Anfang März auf der Schultoilette eingeschlossen und sexuell missbraucht zu haben. Gegen den Mann wurde Haftbefehl wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs erlassen.

DNA-Spuren sollen Verdächtigen überführen

Nach Angaben eines Polizeisprechers wurde der mutmaßliche Täter nach seiner Festnahme im Landeskriminalamt (LKA) vernommen. Außerdem sollten die am Tatort gefundenen DNA-Spuren mit der DNA des Verdächtigen abgeglichen werden.

Die achtjährige Schülerin war am 1. März auf der Toilette einer Grundschule im Bezirk Wedding sexuell missbraucht worden. Der Täter flüchtete, noch bevor die von Lehrern alarmierte Polizei eintraf. Die Polizei suchte fast vier Wochen nach dem zunächst unbekannten Mann. Erst am Donnerstag war der Vorfall in der Öffentlichkeit bekannt geworden.

Handyortung führte zum mutmaßlichen Täter

Auf die Spur des nun festgenommenen Mannes seien die Ermittler durch eine sogenannte Funkzellenauswertung gekommen, sagte der Polizeisprecher. Der Beschuldigte soll während der Tat ein Handy mitgeführt haben, das geortet werden konnte.

Am Donnerstagabend hätten sich die Hinweise dann verdichtet. Der mutmaßliche Täter ist der Polizei zufolge bereits wegen Betrugs und Körperverletzung bekannt. Einen Bericht der Zeitung "B.Z.", wonach es sich um einen ehemaligen Schüler der Grundschule handeln soll, konnte ein Sprecher der Anklagebehörde nicht bestätigen.

Grundschule durch Polizei überwacht

Das SEK sei bei der Festnahme eingesetzt worden, weil bekannt gewesen sei, dass der Verdächtige einen Dobermann und wahrscheinlich auch Messer besitze. Die betroffene Grundschule und die nähere Umgebung wurden seit dem Vorfall durch die Polizei überwacht.

Eine Verbindung zu einem zweiten Sexualdelikt an einer anderen Berliner Schule im Stadtteil Frohnau besteht nach Aussage des Sprechers nicht. Dort soll ein Unbekannter am 7. März versucht haben, sich an einem Kind zu vergehen.

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