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Chemnitz: Notarzt erkennt Mord nicht - Täter stellt sich selbst

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Notarzt erkennt Mord nicht - Täter stellt sich selbst

12.04.2012, 17:29 Uhr | dapd

Aufgrund eines schweren Fehlers eines Notarztes wäre der Mord an einer Rentnerin am Wochenende in Chemnitz beinahe unentdeckt geblieben. Der Mediziner attestierte zunächst einen natürlichen Tod bei der Frau, die am Samstag in ihrem Bad tot aufgefunden worden war. Der Mord wurde nur aufgedeckt, weil sich der Täter am Ostermontag selbst der Polizei stellte.

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Ein entsprechender Bericht der "Bild"-Zeitung wurde von der Staatsanwaltschaft Chemnitz bestätigt.

Täter fühlte sich verfolgt

Eine Nachbarin hatte die 89-Jährige am Samstag leblos in ihrer Wohnung gefunden. Der Notarzt stellte keine Anzeichen für eine unnatürliche Todesursache fest, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte. Aufgeklärt wurde der Fall nur, weil sich der 38-jährige Täter offenbar verfolgt gefühlt hatte. Zwei Tage nach der Tat stellte sich der Chemnitzer der Polizei.

In seinem Geständnis räumte der Mann ein, von der Dame während eines Diebstahls in deren Wohnung überrascht worden zu sein. Als die Frau um Hilfe schrie, erwürgte er sie. Anschließend floh er mit 70 Euro Beute.

Haftbefehl erlassen

Eine nach dem Geständnis angeordnete Obduktion der Leiche ergab Ersticken als Todesursache. Am Dienstag hatte das Amtsgericht Chemnitz gegen den Mann Haftbefehl wegen Mordverdachts erlassen. Laut Staatsanwaltschaft hat der Mann vor dem Ermittlungsrichter sein Geständnis nicht wiederholt.

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