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Wuppertal: Juwelendiebe erschießen Angestellte in Juweliergeschäft

Juwelendiebe erschießen Angestellte

18.10.2012, 14:06 Uhr | dapd

Wuppertal: Juwelendiebe erschießen Angestellte in Juweliergeschäft. Nach einem brutalen Brutaler Raubüberfall in einem Juweliergeschäft ermittelt die Polizei. (Quelle: dapd)

Nach einem brutalen Brutaler Raubüberfall in einem Juweliergeschäft ermittelt die Polizei. (Quelle: dapd)

Bei einem Überfall auf ein Juweliergeschäft in Wuppertal ist am Mittwoch eine 33 Jahre alte Frau erschossen worden. Eine 25-Jährige wurde zunächst lebensgefährlich verletzt und musste notoperiert werden, wie ein Polizeisprecher sagte. Ihr Gesundheitszustand habe sich mittlerweile stabilisiert.

Die beiden mutmaßlichen Räuber wurden noch am Abend von Spezialkräften der Polizei gefasst. Beamte in einem Streifenwagen hatten die in einem Auto mit belgischem Kennzeichen geflohenen Männer nahe Sonnborn entdeckt und die Verfolgung aufgenommen.

Überfall als Mord eingestuft

Die Tat ereignete sich in einem in der Fußgängerzone gelegenen Geschäft. Nach Polizeiangaben entwendeten die Räuber Schmuck und schossen aus noch unbekannten Gründen sofort auf die beiden Angestellten und flohen danach. Die schwer verletzten Frauen wurden von einem Arzt versorgt, der sich zufällig in der Nähe des Juwelier-Geschäftes aufhielt. Die beiden Mitarbeiterinnen kamen in Kliniken, wo die 33-Jährige wenig später starb. Die Angehörige der beiden Mitarbeiter wurden von der Polizei betreut.

Der tödliche Überfall ist nach Ansicht der Staatsanwaltschaft ein Mordfall. Sie wirft den beiden festgenommenen 38 und 22 Jahre alten Männern Mord, versuchten Mord und Raub vor. "Es bestehen keine Zweifel, dass sie die Täter sind", sagte Staatsanwalt Heribert Kaune-Gebhardt.

Täter flüchteten

Die Räuber rasten zunächst über die Autobahn 46 in Richtung Düsseldorf. In Elsdorf wurden sie gestoppt und überwältigt. Dabei erlitt einer der Männer leichte Verletzungen. Bei der Durchsuchung des Autos wurde eine Schusswaffe sichergestellt.

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Der Ältere ist wegen Eigentums- und Gewaltdelikten polizeibekannt. Gegen den Jüngeren lag in Deutschland wohl nichts vor. Das Duo war aus Belgien angereist und wollte nach der Tat offenbar wieder dorthin fliehen.

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