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Erneuter Kalaschnikow-Mord in Marseille

Vor den Augen des Sohnes  

Kalaschnikow-Mord in Marseille

29.01.2014, 16:26 Uhr | AFP

Es war eine regelrechte Hinrichtung: Vor den Augen seines neunjährigen Sohns ist in der südfranzösischen Hafenstadt Marseille ein Mann mit Kalaschnikow-Salven niedergestreckt worden. Hintergrund waren vermutlich Auseinandersetzungen im Drogenhändler-Milieu.

Zwei vermummte Angreifer feuerten mit ihren Kriegswaffen rund 20 Mal durch die Windschutzscheibe auf den in einem Mietwagen sitzenden 40-Jährigen, teilten die Ermittler mit. Der Mann wurde in Kopf und Bauch getroffen - er starb sofort.

Sohn bleibt unverletzt

Sein Sohn versteckte sich hinter einem Sitz und blieb unverletzt. "Es ist ein Wunder, dass er nicht getroffen wurde", sagte Staatsanwalt Brice Robin.

Die Schützen flohen in einem gestohlenen Kleinwagen, der später ausgebrannt aufgefunden wurde. Die Polizei geht von Profi-Killern aus.

Kopf eines Drogenhändlerrings

Das Opfer war den Behörden als Drogenhändler bekannt. Einem Ermittler zufolge soll er sogar Kopf des Drogenhändlerrings in dem als besonders gefährlich berüchtigten Stadtteil Val Plan im Norden von Marseille gewesen sein.

Allein 2014 gab es im Großraum Marseille bereits vier mit Schusswaffen verübte Morde. Im vergangenen Jahr waren im blutigen Bandenkrieg im Drogenmilieu nach Behördenangaben 17 Menschen getötet worden. Immer häufiger kommen sogar Kriegswaffen zum Einsatz.


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