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Mord am Alexanderplatz: Polizei fahndet nach Messerstecher

Mord am Alexanderplatz  

Polizei fahndet nach Messerstecher mit auffälligen Kugel-Piercings

25.08.2014, 12:17 Uhr | dpa

Mord am Alexanderplatz: Polizei fahndet nach Messerstecher. Polizisten am Tatort der Messerattacke beim Alexanderplatz. (Quelle: dpa)

Polizisten am Tatort der Messerattacke beim Alexanderplatz. (Quelle: dpa)

Der flüchtige Mann, der am Sonntagnachmittag einen 30-Jährigen auf dem Berliner Alexanderplatz erstochen hat, könnte der Polizei bereits bekannt sein. Ein Indiz sei sein auffälliges Aussehen, sagte ein Polizeisprecher. Dies werde intern geprüft.

Der Tatverdächtige soll einen Nasenring und drei Kugel-Piercings in der Unterlippe tragen. Außerdem werden laut dem Sprecher weiter Zeugen intensiv befragt. Der Verdächtige soll zwischen 20 und 25 Jahre alt sein. Laut Polizei war der Mann vermutlich in Begleitung einer Frau mit auffälligen pinkfarbenen Haaren unterwegs. Sie könnten wie der Getötete vorher in einem nahe gelegenen Club gewesen sein.

Nach ersten Erkenntnissen war das Opfer zusammen mit einem anderen Mann und zwei Frauen unterwegs und von dem späteren Täter ohne erkennbaren Grund angegriffen worden. Ob es zuvor einen Streit gab, ist noch unklar. Der mutmaßliche Täter habe eine der Frauen angesprochen und dann plötzlich mit einem Messer zugestochen. Das 30-jährige Opfer wurde zunächst reanimiert, starb dann aber auf dem Weg ins Krankenhaus.

Mehrere Fälle von Gewalt

Rund um den Alexanderplatz hat es in den vergangenen Jahren etliche Fälle von Gewalt gegeben. 2012 wurde dort der 20-jährige Johnny K. von mehreren Männern totgeprügelt. Innensenator Frank Henkel (CDU) zeigte sich von dem neuen Fall erschüttert. Die Gewalttat führe auf tragische Weise vor Augen, "dass wir auch mit den erhöhten Sicherheitsmaßnahmen und dem zusätzlichen Personal nach dem Tod von Jonny K. solche unfassbaren Taten nicht ausschließen können", sagte Henkel. "Dennoch werden wir in den kommenden Wochen sehr genau prüfen müssen, welche weiteren Schlussfolgerungen wir ziehen."

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