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Kindesentführung: Krebskranker Ashya King soll in Spanien sein

Drama um krebskranken Ashya King  

Aus Klinik entführter Junge soll in Spanien sein

30.08.2014, 11:14 Uhr | AFP, dpa, t-online.de

Kindesentführung: Krebskranker Ashya King soll in Spanien sein. Der fünfjährige Ashya King wurde von den eigenen Eltern verschleppt (Quelle: AFP/Hampshire Police)

Der fünfjährige Ashya King wurde von den eigenen Eltern verschleppt (Quelle: Hampshire Police/AFP)

Der krebskranke fünfjährige Ashya King, den die Eltern aus einem Krankenhaus in Großbritannien entführt haben, wird inzwischen in Spanien vermutet. Ärzte fürchten, dass das Kind in Lebensgefahr schwebt.

Die britische Polizei hat Hinweise, dass die Eltern mit dem Fünfjährigen und seinen sechs Geschwistern von Frankreich aus in die Region von Marbella gefahren sind. Der britische Polizeisprecher Chris Shead appellierte an die Eltern, den Jungen in das nächstgelegene Krankenhaus zu bringen.

Ashya muss künstlich ernährt werden

Ashya leidet an einem Hirntumor. Er ist auf einen Rollstuhl angewiesen, kann nicht sprechen und wird künstlich ernährt. Das batteriegetriebene Hilfssystem kann nach Klinikangaben nur von geschultem Personal bedient werden. Die Polizei befürchtet, dass die Familie keine Ersatzbatterien hat und dem Jungen auch nicht angemessen zu helfen weiß. Deshalb sei es lebenswichtig, dass der Junge gefunden werde.

Weltweite Fahndung nach Ashyas Familie

Über Interpol läuft eine weltweite Fahndung nach der Familie, die in einem grauen Hyundai mit dem Kennzeichen KP60HWK unterwegs sein soll. Die Eltern hatten den Jungen im Krankenhaus von Southampton abgeholt und durften ihn auch vorübergehend vom Gelände mitnehmen. Allerdings wurden die Ärzte unruhig, als ihr kleiner Patient nicht mehr zurückkam. Am Freitag wurde bekannt, dass sich die Familie in Frankreich aufhielt.

Religiöse Motive für die Verweigerung der Behandlung?

Die Eltern gehören den Zeugen Jehovas an, die gegen Bluttransfusionen sind. Die Glaubensgemeinschaft wies jedoch darauf hin, dass sie dennoch für "die bestmögliche medizinische Behandlung" eintrete. Ob die religiösen Ansichten der Eltern der Grund für die Verschleppung sind, ist jedoch unklar.

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