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Berliner Polizist gesteht Missbrauch von Jungen

30 Euro für Nacktfotos und Anfassen  

Berliner Polizist gesteht Missbrauch von Jungen

17.11.2014, 17:27 Uhr | dpa

Ein Berliner Polizist hat sexuelle Übergriffe auf drei Jungen vor Gericht zugegeben. Der 53-Jährige habe nach einem zunächst abgelegten Teilgeständnis doch noch alle Vorwürfe eingeräumt, sagten die Anwältinnen der Nebenkläger nach dem ersten Prozesstag.

Die Aussage des bei gekürzten Bezügen vom Dienst suspendierten Beamten erfolgte auf Antrag seines Verteidigers unter Ausschluss der Öffentlichkeit. In ersten Vernehmungen hatte er die Vorwürfe bestritten

Angeklagter bezahlt Kinder für Sexfotos

Neun Fälle des Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen sowie der Kinderpornografie sind in der Anklage aufgelistet. Die Opfer waren demnach zwölf bis 14 Jahre alt.

Zu den Übergriffen in der Zeit von Februar bis September 2013 sei es in der Wohnung des Polizisten im Stadtteil Treptow gekommen. Dort seien die Minderjährigen ein und ausgegangen. Der Mann habe ihnen Pornofilme gezeigt und die Kinder nackt fotografiert und angefasst. Dafür habe er ihnen Geldbeträge von bis zu 30 Euro gegeben.

Junge packt bei Bruder aus

Einer der Jungen vertraute sich schließlich seinem großen Bruder an, der ein teures Handy bei dem Kind entdeckt hatte. Im September vergangenen Jahres wurde Anzeige gegen den Beamten erstattet.

Der Prozess vor dem Berliner Landgericht wird am 24. November fortgesetzt.

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