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Hamburg: Hausbesitzer erschießt Einbrecher.

Überfall in Hamburg  

Einbrecher durch Schuss in die Brust getötet

25.06.2015, 17:30 Uhr | dpa

Ein Einbrecher ist bei einem Überfall in Hamburg durch einen Schuss in die Brust vom Hausbesitzer getötet worden. Das habe die Obduktion ergeben, sagte eine Polizeisprecherin. Der Hausbesitzer besaß die Waffe nicht legal, berichten Ermittler. 

Derzeit geht die Staatsanwaltschaft bei dem tödlichen Schuss derzeit von Notwehr aus. 

Brachialer Einbruch ins Haus 

Ein 25-jähriger Einbrecher soll in der Nacht zum Mittwoch zusammen mit einem Komplizen den Hausbesitzer überfallen haben. Die beiden Männer traten nach Angaben der Polizei die einen Spalt weit geöffnete, aber noch mit einem Riegel gesicherte Tür ein. 

Der 63 Jahre alte Hausbesitzer habe zur Pistole gegriffen und auf den 25-Jährigen geschossen. Die Einbrecher flohen, der Verletzte brach auf der Straße zusammen und starb. Sein Komplize wird von der Polizei gesucht. 

Waren die Einbrecher maskiert? 

Beide Täter waren nach Informationen der "Bild"-Zeitung bei dem Überfall maskiert. Der Hausbesitzer soll ein Sportschütze sein. Diese Angaben konnte die Polizei nicht bestätigen. Auch zur Frage, ob die beiden Einbrecher bewaffnet waren, wollte die Sprecherin unter Hinweis auf die Ermittlungen nichts sagen. 

Der Schütze war am Mittwoch nach einer Vernehmung und erkennungsdienstlichen Behandlung wieder freigelassen worden. Die Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts laufen aber weiter. "Wir versuchen, den Sachverhalt so umfassend wie möglich aufzuklären." 

Der Verstoß gegen das Waffengesetz werde gesondert verfolgt.



  

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