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Mohamed-Entführer gesteht Mord an vermisstem Elias

Ein Tag nach Festnahme  

Verdächtiger im Fall Mohamed gesteht Elias-Mord

30.10.2015, 13:12 Uhr | dpa, t-online.de

Mohamed-Entführer gesteht Mord an vermisstem Elias. Elias und Mohamed - Opfer desselben Täters. (Quelle: AP/dpa)

Elias und Mohamed - Opfer desselben Täters. (Quelle: AP/dpa)

Der mutmaßliche Mörder des kleinen Flüchtlingskindes Mohamed hat auch den Mord am sechsjährigen Elias aus Potsdam gestanden. Das teilten die Staatsanwaltschaft in Berlin und die Polizei mit und bestätigten entsprechende Zeitungsberichte.

Der im brandenburgischen Landkreis Teltow-Fläming festgenommene Mann hatte am Donnerstag zugegeben, Mohamed am 1. Oktober in Berlin-Moabit entführt und nur einen Tag später, am 2. Oktober, getötet zu haben.

Elias wird seit dem 8. Juli vermisst. Eine wochenlange und sehr aufwendige Suchaktion von Polizei und Nachbarn im Großraum Potsdam, wo der Junge beim Spielen verschwand, brachte keine Ergebnisse.

Medien-Berichten zufolge soll der mutmaßliche Täter den Leichnam von Elias in einer Kleingartenanlage verscharrt haben. Die Polizei sucht derzeit nach dem Leichnam im brandenburgischen Luckenwalde, wo Elias wohnte.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll es sich in beiden Fällen um Sexualmorde handeln. Dazu äußerten sich aber weder Polizei noch Staatsanwaltschaft.

Mutter verriet Sohn

Die Mutter des Verdächtigen hatte ihren eigenen Sohn (32) auf den Fahndungsfotos und Videos erkannt, die die Polizei veröffentlicht hatte. Daraufhin hatte die Mutter ihren Sohn auf die Tat angesprochen und dann die Polizei alarmiert. Die Leiche von Mohamed fand die Polizei im Auto des Verdächtigen vor dessen Elternhaus im südbrandenburgischen Niedergörsdorf.

Der Vierjährige war am 1. Oktober vor dem Landesamt für Gesundheit und Soziales in Berlin-Moabit entführt worden. Die Polizei teilte mit, der Täter habe gestanden, Mohamed bereits einen Tag nach der Entführung getötet zu haben. Seit seinem Verschwinden hatte die Polizei vor allem in der Umgebung der Behörde nach ihm gesucht.

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