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Mutmaßliche Rechte zünden saniertes Wohnhaus an

Mit Flüchtlingsheim verwechselt?  

Mutmaßliche Rechte zünden saniertes Wohnhaus an

09.02.2016, 17:35 Uhr | t-online.de

Mutmaßliche Rechte zünden saniertes Wohnhaus an. Brand in Langenapel: Die Täter dachten vermutlich, das Gebäude solle als Flüchtlingsheim genutzt werden. (Quelle: dpa)

Brand in Langenapel: Die Täter dachten vermutlich, das Gebäude solle als Flüchtlingsheim genutzt werden. (Quelle: dpa)

Unbekannte haben in Langenapel (Sachsen-Anhalt) ein frisch saniertes Wohnhaus angezündet. In dem Gebäude fanden sich zudem rechtsextreme Schmierereien. Vermutlich dachten die Brandstifter, das Privatgebäude solle demnächst eine Flüchtlingsunterkunft werden.

Ersten Erkenntnissen zufolge brachen die Täter am Montagabend in das leerstehende Haus ein und legten das Feuer im Dach. Im Treppenhaus entdeckten Ermittler ein Grafitti, dass sich gegen den Einzug von Flüchtlingen richtet.

Wie der Landkreis Salzwedel jedoch angibt, war das Haus nie als Flüchtlingsunterkunft vorgesehen. Eine Sprecherin sagte, der Kreis habe nicht vorgehabt, es anzumieten. Vermutet wird jedoch, dass die Täter eine derartige Nutzung des Gebäudes annahmen, so ein Polizeisprecher in Magdeburg. Man ermittle zwar in alle Richtungen, ein fremdenfeindliches Motiv sei jedoch zu vermuten. 

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Ensatz, der Schaden am Gebäude wird auf 100.000 Euro geschätzt

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