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USA: Zwölfjähriger in Tennessee bei Schießerei getötet

Cousin eines bekannten Todesopfers  

Zwölfjähriger in Tennessee bei Schießerei getötet

18.04.2016, 09:39 Uhr | AP

Nur Stunden nach dem Besuch eines Basketballspiels zu Ehren seines jüngst erschossenen Cousins ist ein Zwölfjähriger in den USA selbst Opfer von Waffengewalt worden. Jajuan Hubert Latham habe am Wochenende in der Stadt Knoxville, Tennesseein einem Park einen tödlichen Kopfschuss erlitten, teilte die Polizei mit.

Demnach saß das Opfer gerade im geparkten Auto seines Vaters auf dem Rücksitz, als es zufällig zwischen die Fronten einer Schießerei zwischen Parkbesuchern und Insassen zweier vorbeifahrender Fahrzeuge geriet.

Der Polizeichef von Knoxville rief die Bevölkerung zur Mithilfe bei der Suche nach Verdächtigen auf. "Wenn Sie wissen, wer das getan hat, sagen sie es uns", bat er bei einer Pressekonferenz.

Engagement gegen Gewalt

Jajuans Vater Hubert Latham erzählte dem Sender WATE-TV, er und sein Sohn hätten zuvor gemeinsam an einer High School ein Spiel verfolgt, das der Basketballspieler Bobby Maze organisiert hatte, um die Jugend von Knoxville zu mehr Engagement gegen Gewalt aufzurufen.

Anlass war der Tod von Jajuans Cousin Zaevion Dobson, einem erst 15-jährigen Footballer der High School, der Mitte Dezember 2015 erschossen worden war, als er sich schützend vor seine Freunde stellte. Die Behörden gehen von einer Schießerei im Gang-Milieu aus, ein 20-jähriger Verdächtiger wurde kurz danach festgenommen.

"Was für eine Ausrede haben wir, nicht zu handeln?"

Der Fall Zaevion Dobson erregte auch im Weißen Haus Aufmerksamkeit. Präsident Barack Obama würdigte den Teenager in einem Kommentar zur grassierenden Waffengewalt. "Zaevion Dobson starb, als er drei Freunde davor bewahrte, erschossen zu werden. Er war mit 15 ein Held."

"Was für eine Ausrede haben wir, nicht zu handeln?", fragte Obama damals per Twitter. Seit dem Amoklauf an der Sandy Hook Elementary School in Connecticut mit fast 30 Toten im Dezember 2012 wirbt Obama bislang vergeblich beim Kongress für schärfere Waffengesetze.


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