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Paar aus Höxter gesteht zweiten Mord

Polizeikreise  

Paar aus Höxter gesteht weiteren Mord

02.05.2016, 17:28 Uhr | dpa

Paar aus Höxter gesteht zweiten Mord. Streifenwagen vor einem Haus in Höxter. Dort soll ein verdächtiges Paar eine Frau misshandelt haben, bis sie schließlich starb. (Quelle: dpa)

Streifenwagen vor einem Haus in Höxter. Dort soll ein verdächtiges Paar eine Frau misshandelt haben, bis sie schließlich starb. (Quelle: dpa)

Ein unter Mordverdacht stehendes Paar aus dem ostwestfälischen Höxter soll ein zweites Tötungsdelikt gestanden haben. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Polizeikreisen. Die Staatsanwaltschaft Paderborn wollte dies zunächst weder bestätigen noch dementieren.

Vergangene Woche war eine 41-jährige Frau aus Niedersachsen gestorben, nachdem das Paar sie mutmaßlich wochenlang auf ihrem Gehöft in Höxter gefangen hielt. 

Ermittler gehen weiteren Hinweisen nach

Ersten Erkenntnissen zufolge geriet die verstorbene Frau über eine Partnerschaftsanzeige in die Hände ihrer mutmaßlichen Peiniger: Der 46-jährige Mann habe eine Zeitungsannonce geschaltet und darin nach einer Frau für eine feste Beziehung gesucht, teilten die Ermittler mit. Nach einer kurzen Phase des Kennenlernens sei die 41-Jährige aus Bad Gandersheim in Niedersachsen in das Haus des Mannes und seiner Ex-Frau in Höxter gezogen.

"Hier wurde die Frau festgehalten und körperlich misshandelt", so die Ermittler. Die Gefangenschaft und wiederkehrende Misshandlungen der Frau sollen sich über Monate hingezogen haben. "Die Obduktion hat ergeben, dass das Opfer durch stumpfe Gewalt gegen den Kopf gestorben ist", sagte Ralf Meyer, Sprecher der Staatsanwaltschaft Paderborn. Über das Motiv und Aussagen der beiden Tatverdächtigen machte er keine Angaben. In einer Mitteilung der Ermittler hieß es, bis jetzt gebe es keine Hinweise auf ein Sexualdelikt. Weitere Ermittlungen laufen.

Schon früher Kontaktanzeigen geschaltet

Am 21. April habe das Paar die körperlich schwer angeschlagene Frau zurück in ihre Wohnung nach Bad Gandersheim in Niedersachsen bringen wollen. Das Auto sei aber mit einem Motorschaden unterwegs liegen geblieben. Nach dpa-Informationen riefen die beiden zunächst ein Taxi herbei. Doch während des Wartens habe sich der Zustand der 41-Jährigen immer weiter verschlechtert.

Nach Bekanntwerden des Falls hätten sich mehrere Frauen gemeldet, die früher einmal Kontakt zu dem verdächtigen Mann gehabt haben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der Mann soll Medenberichten zufolge über Jahre hinweg versucht haben, Frauen per Partnerschaftsanzeigen in Zeitungen und Dating-Portalen in sein Haus zu locken.

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