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Fall Höxter: Anwalt von Verdächtigem verhöhnt die Opfer

Fall Höxter  

Anwalt von Verdächtigem: "Wildfried W. macht gefassten Eindruck"

08.05.2016, 09:20 Uhr | t-online.de, dpa

Fall Höxter: Anwalt von Verdächtigem verhöhnt die Opfer . Tatort in Höxter: Der Anwalt des Verdächtigen hat sich erstmals geäußert. (Quelle: dpa)

Tatort in Höxter: Der Anwalt des Verdächtigen hat sich erstmals geäußert. (Quelle: dpa)

Mindestens zwei Frauen sollen Wildfried W. und seine Frau Angelika B. in Höxter zu Tode gequält haben. Jetzt hat sich der Verteidiger André Pott, in der "Neue Westfälische" zum Fall geäußert.

Laut dem Juristen mache sein Mandant einen gefassten Eindruck. "Das mag daran liegen, dass er die Haftsituation bereits kennt, sagte er der "Neuen Westfälischen". Zudem sei seinem Mandanten wichtig gewesen, jegliche Mitschuld an den Verbrechen und alle Vorwürfe zurückzuweisen, so der Jurist.

Des Weiteren bezweifelt der Verteidiger die Rollenverteilung: "Ich glaube, es ist zu früh für eine Rollenverteilung bei Angelika W. und Wilfried W.. Ich glaube nicht, dass die Ex-Frau nur eine Opferrolle hatte. Es ist unzutreffend, dass alle Geschehnisse zu Lasten meines Mandanten gehen", sagte er. 

Zuletzt war bekannt geworden, dass die beiden getöteten Frauen offenbar unter Zwang Abschiedsbriefe geschrieben hatten. Entsprechende Zettel seien laut Polizei im Haus des verdächtigen Paares in Höxter-Bosseborn gefunden worden, meldete der "Spiegel". Eine Bestätigung dafür gibt es bislang nicht.

Ermittlungen noch lange nicht abgeschlossen

In dem Haus in Ostwestfalen lebten ein 46-jähriger Mann und seine frühere Ehefrau (47). Beide sind in Untersuchungshaft.

Ein Sprecher der zuständigen Polizei in Bielefeld sagte, dass umfangreiche, in dem Haus gefundene Material werde derzeit gesichtet. Es seien so viele Gegenstände sichergestellt worden, dass die Lagerkapazitäten der Polizei fast erschöpft seien.


In einer früheren Version hatten auch wir uns auf die "Bild"-Zeitung bezogen und eine Erstfassung des Interviews verarbeitet. Die "Bild"-Zeitung hat sich inzwischen korrigiert. 


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