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Längst gestorbener Gärtner unter Mordverdacht

Weiterer Serientäter enttarnt?  

Längst gestorbener Gärtner unter Mordverdacht

27.05.2016, 19:18 Uhr | dpa, t-online.de

Längst gestorbener Gärtner unter Mordverdacht. Diese Frau könnte vor 25 Jahren dem Göhrde-Mörder begegnet sein. Sie ist heute über 70 und möchte nicht erkannt werden. (Quelle: dpa)

Diese Frau könnte vor 25 Jahren dem Göhrde-Mörder begegnet sein. Sie ist heute über 70 und möchte nicht erkannt werden. (Quelle: dpa)

Kurz nach dem möglichen Serienmörder Manfred S. aus Hessen gerät nun ein ebenfalls bereits verstorbener Mann aus der Region Lüneburg in den Verdacht, mehrere Menschen getötet zu haben.

Der Friedhofsgärtner ist seit fast einem Vierteljahrhundert tot. Ermittlungen konzentrieren sich nun aber auf ihn, weil er etwas mit dem spurlosen Verschwinden der 41-jährigen Birgit Meier aus Brietlingen-Moorburg zu tun haben könnte, wie die Polizeidirektion Lüneburg mitteilt. Nach Meier, die seitdem vermisst wird, war seinerzeit auch in der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY ungelöst gesucht worden.

Der als Täter verdächtigte Mann, damals 40 Jahre alt, beging 1993 Selbstmord, als er wegen anderer Vorwürfe im Gefängnis saß.

"Tatverdacht erhärtet"

Im vergangenen Jahr sei eine neue Ermittlungsgruppe zu dem Fall der 1989 im Raum Lüneburg verschwundenen Frau eingerichtet worden, sagte Polizeisprecherin Wiebke Hennig. Der Mann sei schon früher verdächtig gewesen, mit dem Fall in Verbindung zu stehen. "Dieser Tatverdacht konnte inzwischen durch die aktuellen Ermittlungen weiter erhärtet werden", sagte Hennig.

Auch Verbindungen zu weiteren Tötungsdelikten in der Region werden derzeit untersucht. "Ein möglicher Zusammenhang mit den Göhrdemorden wird mit überprüft", sagte die Sprecherin. In der östlich von Lüneburg gelegenen Göhrde - einem großen Waldgebiet - waren 1989 zwei ermordete Paare entdeckt worden, die Taten blieben bislang ungeklärt.

Viele Hinweise zu Manfred S.

Im Fall des mutmaßlichen Serienmörders aus Schwalbach am Taunus sind schon über 130 Hinweise beim Hessischen Landeskriminalamt (LKA) eingegangen. "Bei einer Handvoll Hinweise könnte etwas dran sein, aber es bedarf noch weiterer Ermittlungen", sagte ein LKA-Sprecher. Der 2014 gestorbene Manfred S. steht im Verdacht, bis zu zehn Menschen aus sadistischen Motiven ermordet zu haben.

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