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Raub im Berlin: Erstes Beutestück aus dem KaDeWe aufgetaucht

Spektakulärer Raubüberfall  

Erstes Beutestück aus dem KaDeWe aufgetaucht

06.07.2016, 18:46 Uhr | AFP, dpa

Raub im Berlin: Erstes Beutestück aus dem KaDeWe aufgetaucht. Ein Collier aus dem Überfall auf das KaDeWe ist wieder da. (Quelle: dpa)

Ein Collier aus dem Überfall auf das KaDeWe ist wieder da. (Quelle: dpa)

Anderthalb Jahre ist der spektakuläre Raubüberfall auf das luxuriöse Kaufhaus des Westens (KaDeWein Berlin her. Fünf Täter hatten damals blitzartig eine Verkaufsfläche gestürmt und gezielt teure Uhren und Schmuck entwendet. Jetzt ist ein Beutestück auf mysteriöse Weise wieder aufgetaucht.

Erst vor wenigen Wochen war einer der Haupttäter verurteilt worden. Nun hat die Polizei einen 38-Jährigen aufgespürt, der in einem Pfandhaus offenbar ein bei dem Überfall gestohlenes Collier verkauft hat. Für das Schmuckstück habe er in dem Pfandhaus in Berlin-Charlottenburg mehrere tausend Euro erhalten. Da der Mann seine Personalien angegeben habe, sei er aufspürbar gewesen, teilte die Polizei mit.

Schmuck angeblich von Freundin geklaut

Die Berliner Beamten waren alarmiert, weil der Mann noch zwei Tage vorher erfolglos versucht hatte, in einem anderen Pfandhaus das Schmuckstück zu Geld zu machen. Weil er keine Eigentumsnachweise vorlegen konnte, wies ihn der Angestellte ab - und zeigte den Vorfall bei der Polizei an.

Bei seiner Befragung nach dem erfolgreichen Tausch gab der 38-Jährige an, den Schmuck von seiner Freundin gestohlen zu haben, um Schulden begleichen zu können. Diese wiederum gab an, das Collier in einer von ihr geführten Bar in Wilmersdorf gefunden zu haben. Die Ermittlungen dauerten an.

Arabischstämmige Großfamilie unter Verdacht

Bei dem Überfall am 20. Dezember 2014 - mitten im vorweihnachtlichen Geschäftstrubel - waren laut Ermittlungen Uhren und Schmuck im Wert von rund 817.000 Euro erbeutet worden. Mehrere Kunden und Angestellte wurden durch Reizgas verletzt. Später ermittelte die Polizei mehrere Verdächtige aus dem Umfeld einer für kriminelle Aktivitäten bekannten arabischstämmigen Großfamilie.

Das Landgericht hat Ende Mai einen 30-Jährigen zu sechs Jahren und acht Monaten Haft wegen besonders schweren Raubes verurteilt. Er war mit vier Komplizen in das Kaufhaus gestürmt und hatte Vitrinen zerschlagen. Ein Komplize, der das Fluchtauto bereit gestellt hatte, bekam eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren.

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