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Munderkingen: Vater soll eigenes Kind getötet haben

Familientragödie  

Vater soll eigenes Kind getötet haben

14.07.2016, 20:30 Uhr | dpa

Munderkingen: Vater soll eigenes Kind getötet haben. Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst am Tatort in Munderkingen. (Quelle: dpa)

Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst am Tatort in Munderkingen. (Quelle: dpa)

Ein 42-Jähriger Vater soll in der baden-württembergischen Kleinstadt Munderkingen sein eigenes sechsjähriges Kind getötet haben.

Beamte fanden das Kind abends leblos im Schlafzimmer - und daneben einen Holzkohlegrill, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Für den Sechsjährigen sei jede Hilfe zu spät gekommen.

Der 42-Jährige überlebte schwerverletzt und kam mit Verdacht auf eine Kohlenmonoxidvergiftung ins Krankenhaus. Der Mann werde verdächtigt, für den Tod des Sechsjährigen verantwortlich zu sein, hieß es.

Geschockte Mutter im Krankenhaus

Zeugen sollen die getrennt lebende Mutter des Kindes alarmiert haben, weil sie den Jungen seit Tagen nicht gesehen hatten. Daraufhin habe die Frau zusammen mit einem Bekannten nach dem Kind sehen wollen.

Als der Mann durch ein Fenster blickte, habe er Vater und Sohn reglos im Schlafzimmer liegen sehen und die Polizei verständigt. Die Mutter habe einen Schock erlitten und sei vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht worden, teilten die Beamten weiter mit.

Woran der Junge gestorben ist, soll nun eine Obduktion klären. Wann Ergebnisse vorliegen, könne man noch nicht absehen, sagte ein Sprecher der Behörde. Eine erste Untersuchung des Leichnams habe aber noch keine Hinweise auf eine Gewalteinwirkung von außen ergeben.

Zweites Familiendrama binnen Wochen

Der 42-Jährige sei festgenommen worden, befinde sich jedoch noch immer im Krankenhaus, teilte die Polizei weiter mit. Nähere Details nannten die Beamten nicht. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauerten noch an.

Erst vor rund zwei Wochen hatte sich eine Familientragödie im Südwesten ereignet. Ein Vater in Ravensburg am Bodensee tötete laut Staatsanwaltschaft seine beiden 14 und 18 Jahre alten Stieftöchter mit einem Beil und einem Messer. Auch seine Ehefrau soll der 53-Jährige umgebracht haben. Eine fünf Jahre alte gemeinsame Tochter des Paares überlebte.

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