Sie sind hier: Home > Panorama > Kriminalität >

Europol sprengt europaweiten Kinderporno-Ring

Einsatz in 28 Ländern  

Polizei sprengt europaweiten Kinderporno-Ring

24.08.2016, 08:39 Uhr | AFP

Europol sprengt europaweiten Kinderporno-Ring. Die Ermittlungen brachten ein riesiges Netzwerk zur Verbreitung von Kinderpornografie ans Tageslicht. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Ermittlungen brachten ein riesiges Netzwerk zur Verbreitung von Kinderpornografie ans Tageslicht. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schlag gegen Pädophile im Internet: Bei Polizeieinsätzen in 28 europäischen Ländern sind 75 Verdächtige festgenommen worden, die kinderpornografische Bilder geteilt haben sollen.

Die Operation "Daylight" (Tageslicht) sei durch Informationen der Schweizer Polizei über ein riesiges Netzwerk zur Verbreitung von Kinderpornografie ins Rollen gekommen, sagte die Sprecherin der europäischen Polizeibehörde Europol, Claire Georges. Es werde in insgesamt 207 Fällen ermittelt.

Die Ermittlungen hätten über ein Jahr gedauert, führte die Sprecherin aus. Als Ergebnis seien Angaben zu Verdächtigen oder ihre IP-Adressen an die Behörden in 26 EU-Ländern sowie in Norwegen und in der Schweiz weitergegeben worden.

Die Verdächtigen nutzten den Angaben zufolge oftmals das sogenannte Darknet und Verschlüsselungstechniken. Die Ermittlungen sollen weiter fortgesetzt werden, es wurde mit weiteren Festnahmen gerechnet.

Die meisten Verdächtigen über 50 Jahre alt 

Die italienische Polizei teilte in einer eigenen Erklärung mit, die festgenommenen Verdächtigen seien der Polizei bisher unbekannt und "über jeden Verdacht" erhaben gewesen. Die meisten Verdächtigen seien älter als 50 Jahre alt. Sie hätten "insgeheim zwischen den vier Wänden ihres Hauses dazu beigetragen, das abstoßende Tauschnetzwerk zu versorgen, mit einem maximalen Augenmerk darauf, immer das neueste Material zu haben".

Europol erklärte, das Internet sei weiterhin "eine wesentliche Quelle für diejenigen, die ein sexuelles Interesse an Kindern haben". Nach Angaben der Sprecherin waren Kinder unterschiedlicher Altersgruppen von dem massiven Missbrauch betroffen. Es gebe allerdings einen besorgniserregenden Trend, verstärkt Kleinkinder, die jünger als 18 Monate sind, zu missbrauchen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Entspannen im großen Stil mit stylischen Ledersofas
Topseller bei XXXLutz
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal