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Identitäre Bewegung: Rechte Aktivisten besetzen Brandenburger Tor

"Identitäre Bewegung"  

Rechte Aktivisten besetzen Brandenburger Tor

27.08.2016, 14:47 Uhr | dpa

Identitäre Bewegung: Rechte Aktivisten besetzen Brandenburger Tor. Das Brandenburger Tor in Berlin: Rechte Aktivisten protestieren gegen die Migrationspolitik der Bundesregierung. (Quelle: dpa)

Das Brandenburger Tor in Berlin: Rechte Aktivisten protestieren gegen die Migrationspolitik der Bundesregierung. (Quelle: dpa)

Rechte Aktivisten haben das Brandenburger Tor in Berlin besetzt. Zu der Aktion bekannte sich die "Identitäre Bewegung". Einige seien bis auf die Quadriga gelangt.

Laut Polizei waren rund 15 Menschen auf das symbolträchtige Bauwerk im Zentrum der Hauptstadt geklettert. Auf Transparenten und Flyern war die Aufschrift "Identitäre Bewegung" zu sehen. Die Gruppe wird vom Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet. Sie wendet sich gegen vermeintliche Überfremdung und Islamisierung.

Auf ihrer Facebook-Seite schrieb die rechte Gruppe, sie habe für ihre Aktion bewusst den Tag der offenen Tür der Bundesregierung zum Thema Migration und Integration gewählt. Ziel sei gewesen, ein "deutliches Zeichen gegen die verfehlte Politik der Bundesregierung zu setzen, die nach wie vor geltendes Recht bricht und im Zuge der Migrationskrise völlig versagt hat".

"Nazis raus"

Spontan gab es auf dem Pariser Platz Proteste. Sprechchöre wie "Nazis raus" wurden gegen das Auftreten der "Identitären Bewegung" skandiert.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) verurteilte die zeitweilige Besetzung des Brandenburger Tors durch Rechte scharf. "Es ist schlicht widerlich, wie Demokratiefeinde mit solchen Aktionen versuchen, sich dieses Symbol anzueignen, das inzwischen für ein demokratisches, friedliches und weltoffenes Deutschland steht", sagte Müller.

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