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Straubing: Schwangere attackiert - Mutter und ungeborenes Kind sterben

Schwangere in Bayern getötet  

Polizei fahndet nach Ex-Geliebtem

15.09.2016, 19:42 Uhr | dpa

Straubing: Schwangere attackiert - Mutter und ungeborenes Kind sterben. Der Tatort in Oberzeitldorn, einem Ortsteil von Kirchroth. (Quelle: dpa)

Der Tatort in Oberzeitldorn, einem Ortsteil von Kirchroth. (Quelle: dpa)

Brutaler Angriff in Niederbayern: Eine Hochschwangere wird in ihrem Haus attackiert. Das Ungeborene stirbt sofort, die 45-Jährige Stunden später im Krankenhaus. Die Polizei fahndet nach dem Ex-Geliebten der Frau.

Am Tag nach der Tat in Kirchroth bei Straubing benannte die Polizei einen Tatverdächtigen: Es handelt sich demnach um einen 39-Jährigen aus dem sozialen Umfeld des Opfers, sagte Klaus Dieter Fiedler von der Staatsanwaltschaft Straubing. "Es gab eine persönliche Beziehung zwischen Täter und Opfer. Sie hatten vor Monaten eine Liebesbeziehung."

Der Mann war am Nachmittag noch nicht gefasst, es wurde aber ein Haftbefehl erlassen. "Der Aufenthaltsort des Verdächtigen ist noch unbekannt. Wir fahnden öffentlich nach ihm", sagte Fiedler.

Zahlreiche Stich- und Schnittverletzungen

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 1,83 Meter großen, schlanken Mann mit rotblonden Haaren und bayerischem Dialekt. Er steht laut Polizei unter dem dringenden Verdacht, die schwangere 45-Jährige am Mittwochnachmittag in deren Einfamilienhaus, welches gerade renoviert wird, angegriffen zu haben.

Die Frau erlitt nach Angaben der Staatsanwaltschaft zahlreiche Stich- und Schnittverletzungen. Die Ergebnisse der Obduktion sollen an diesem Freitag bekannt gegeben werden. Ein Messer, welches als Tatwaffe in Frage kommt, wurde sichergestellt und wird nun von Experten untersucht.

Die Hilfe kam zu spät

Der Ehemann der 45-Jährigen hatte das Opfer gefunden und einen Notarzt gerufen. Die Hilfe kam jedoch zu spät. Die 45-Jährige erlag am späten Mittwochabend ihren schweren Verletzungen in einem Krankenhaus. Der Fötus war bereits unmittelbar nach der Attacke gestorben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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