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Neun Verletzte nach Schüssen in Houston

Mutmaßlicher Schütze tot  

Neun Verletzte nach Schüssen in Houston

26.09.2016, 18:17 Uhr | AP, AFP, t-online.de

Neun Verletzte nach Schüssen in Houston. Schüsse in Houston: Im Hintergrund rechts der Porsche des mutmaßlichen Täters. (Quelle: AP/dpa)

Schüsse in Houston: Im Hintergrund rechts der Porsche des mutmaßlichen Täters. (Quelle: AP/dpa)

In Houston im US-Bundesstaat Texas sind bei einer Schießerei neun Menschen verletzt worden. Der Täter starb durch Polizeikugeln.

Es gebe sonst keine Verdächtigen, hieß es von der Polizei. Neun Menschen wurden verletzt - manche durch Schüsse, andere durch Glassplitter. Ein Mensch schwebe in Lebensgefahr, ein weiterer sei schwer verletzt. Drei Verletzte konnten das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Einsatzkräfte wurden offenbar nicht verletzt.

Laut ABCnews hatte die Schießerei gegen 6:30 Uhr am Morgen (13:30 Uhr MESZ) auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums begonnen. Nach Angaben von Augenzeugen schoss der Mann auch auf vorbeifahrende Autos. Als die Polizei eintraf, feuerte er auch auf diese - und wurde erschossen.

Nach Polizeiangaben hat das Motiv des Täters etwas mit seinem Beruf als Anwalt zu tun. Er soll mit seiner Kanzlei in Streit gelegen haben. Der 46-Jährige kam mit einem schwarzen Porsche Boxster zum Tatort. In dem Wagen seien weitere Waffen gefunden worden, teilte eine Polizeisprecherin mit.

Schüsse in anderem Einkaufszentrum am Freitag

Erst am Freitagabend hatte ein Amokschütze in einem Einkaufszentrum in Burlington im US-Staat Washington fünf Menschen getötet. Der mutmaßliche Täter wurde nach einer Großfahndung rund 24 Stunden später gefasst. Die Bundespolizei FBI schloss einen terroristischen Hintergrund aus. Das Motiv des Täters von Burlington ist weiterhin unklar.

In den USA sterben jedes Jahr mehr als 30.000 Menschen durch Schusswaffen - dazu zählen mehr als 11.000 Morde. In Texas ist das sichtbare Tragen einer Schusswaffe in der Öffentlichkeit erlaubt.

Schießereien in den USA nehmen zu

Einer Statistik des Medienunternehmens Mother Jones zufolge sind die Opferzahlen bei Massenschießereien in den USA seit den 90er Jahren tendenziell gestiegen. Das Jahr mit der höchsten Zahl war demnach bisher 2012 mit 72 Toten und 68 Verletzten. 2016 liegt mit bislang 71 Toten, aber 81 Verletzten noch knapp auf Platz 2.

In der Statistik werden Vorfälle berücksichtigt, bei denen ein einzelner Schütze mindestens vier Menschen an einem öffentlichen Ort getötet hat. Der Schütze selbst wird bei den Toten nicht mitgezählt. Die Statistik berücksichtigt nicht Fälle von Bandenkriminalität, bewaffneten Überfällen oder häuslicher Gewalt.

Zahlen des FBI zufolge sind in zwei von drei Fällen von vorsätzlicher Tötung Schusswaffen im Spiel.

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