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Fall um angekettete Frau: US-Ermittler stoßen auf mutmaßlichen Serienkiller

Kriminalfall um angekettete Frau  

US-Ermittler stoßen auf mutmaßlichen Serienmörder

06.11.2016, 15:28 Uhr | dpa

Fall um angekettete Frau: US-Ermittler stoßen auf mutmaßlichen Serienkiller. Polizeifoto des mutmaßlichen Serienmörders Todd Christopher Kohlhepp.  (Quelle: dpa)

Polizeifoto des mutmaßlichen Serienmörders Todd Christopher Kohlhepp. (Quelle: dpa)

Nach der Befreiung einer angeketteten Frau auf einem Grundstück im US-Bundesstaat South Carolina scheint sich der Fall um einen mutmaßlichen Serienmörder dramatisch auszuweiten. Der Besitzer des Anwesens habe bis zu sieben Morde begangen, sagte der Sheriff des Bezirks Spartanburg, Chuck Wright.

Die 30-jährige Frau war am Donnerstag von der Polizei befreit worden. Auf dem Grundstück wurde zudem eine Leiche entdeckt und später als der Freund der 30-Jährigen identifiziert.

"Angekettet wie ein Hund" war die seit August vermisste Frau laut Polizei in einem Schiffscontainer auf dem Anwesen des Verdächtigen gefunden worden. Die Polizei war mit einem Durchsuchungsbefehl dort aufgetaucht und hörte schließlich die Hilferufe der Frau.

"Dinge erzählt, die niemand anders wissen dürfte"

Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen registrierten Sexualstraftäter, der als Jugendlicher eine 14-Jährige eingesperrt und sexuell missbraucht haben soll. Er wurde bei dem Einsatz am Donnerstag festgenommen.

Auf einer Pressekonferenz vom Samstag sagte Wright, der 45-Jährige könnte für bis zu sieben Tötungen verantwortlich sein. So muss er sich unter anderem wegen eines Vierfachmordes verantworten, der die Polizei und die Ermittlungsbehörden seit 13 Jahren beschäftigt. Das Rätselraten bei diesem Verbrechen habe nun ein Ende. "Er hat uns Dinge erzählt, die niemand anders wissen dürfte."

Der Mann zeigte den Behörden demnach außerdem zwei weitere Grabstätten auf seinem großen Grundstück, zusammen mit der am Freitag gefundenen Leiche und dem Vierfachmord könnte er also sieben Morde begangen haben. Ob in den beiden Grabstätten sterbliche Überreste gefunden wurden, blieb zunächst aber unklar.

Die gerettete 30-Jährige sagte der Polizei, sie sei seit zwei Monaten in dem Container eingesperrt gewesen. Der Mann habe zudem ihren Freund vor ihren Augen mit mehreren Schüssen in die Brust getötet. Dem Sheriff zufolge handelt es sich bei der am Freitag auf dem Anwesen gefundenen Leiche tatsächlich um den 32-Jährigen. Auch er wurde seit August vermisst.

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