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Kronshagen bei Kiel: Frau verbrannt - Haftbefehl wegen Mordes beantragt

Haftbefehl wegen Mord  

Ehemann zündet Frau an - Haftbefehl gegen 41-Jährigen

08.12.2016, 14:14 Uhr | dpa

Kronshagen bei Kiel: Frau verbrannt - Haftbefehl wegen Mordes beantragt. Experten sichern Spuren eines Verbrechens. Der Täter soll die Frau angezündet haben. (Quelle: dpa)

Experten sichern Spuren eines Verbrechens. Der Täter soll die Frau angezündet haben. (Quelle: dpa)

In einem Kieler Vorort soll ein Mann seine Ehefrau bei lebendigem Leib verbrannt haben. Die Staatsanwalt beantragte einen entsprechenden Haftbefehl gegen den 41-Jährigen, der sich nun als Mörder verantworten muss. 

Am Mittwoch war die 38-jährige Frau an den Folgen des Verbrechens gestorben. "Wir sehen in diesem Fall die Mordmerkmale Heimtücke und Grausamkeit als gegeben an", sagte Oberstaatsanwalt Axel Bieler. "Bei dem Angriff hat der mutmaßliche Täter die Arg- und Wehrlosigkeit des Opfers ausgenutzt und insofern heimtückisch gehandelt." Das Anzünden der Frau erfülle das Merkmal der Grausamkeit.

Mit Flüssigkeit übergossen

Der 41-Jährige soll nach ersten Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft seine getrennt von ihm lebende Ehefrau im Vorort Kronshagen mit einer brennbaren Flüssigkeit in einem Auto übergossen und danach auf offener Straße angezündet haben. Das Opfer erlag am Abend im Krankenhaus den schweren Brandverletzungen. Passanten hatten das grausige Geschehen nahe einer Klinik am Vormittag schockiert beobachtet und die Rettungskräfte alarmiert.

Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft ist der mutmaßliche Täter für seine Tat verantwortlich und damit schuldfähig. "Wir wissen, dass er in psychiatrischer Behandlung war, gehen aber davon aus, dass er bei dem Verbrechen steuerungsfrei war", sagte Bieler. Die Frau hinterlässt zwei Kinder im Alter von drei und sieben Jahren.

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