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Anis Amri: drei mutmaßliche Komplizen in Tunesien festgenommen

Verbindung zu Anis Amri  

Drei Verdächtige in Tunesien verhaftet

24.12.2016, 13:52 Uhr | AFP , dpa

Anis Amri: drei mutmaßliche Komplizen in Tunesien festgenommen. Der mutmaßliche Berlin-Attentäter Anis Amri in einer Videobotschaft. (Quelle: dpa)

Der mutmaßliche Berlin-Attentäter Anis Amri in einer Videobotschaft. (Quelle: dpa)

Im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Berlin-Attentäter Anis Amri sind in Tunesien drei Personen verhaftet worden. Einer der Verdächtigen sei der Neffe des 24-jährigen Amri, teilte das Innenministerium in Tunis mit. Die Festgenommenen seien demnach zwischen 18 und 27 Jahre alt.

Der Neffe habe gestanden, dass er mit Amri auf verschlüsseltem Weg über eine Nachrichten-App in Kontakt gestanden habe. Sein Onkel habe gewollt, dass er der Terrormiliz Islamischer Staat die Treue schwöre. Auch habe Amri ihm Geld geschickt, damit er ihn in Europa treffen könne. Ob die Verdächtigen dem mutmaßlichen Terroristen bei seiner Flucht geholfen haben, blieb offen.

Das Innenministerium bezeichnete die drei verhafteten Männer als eine Terrorzelle, die Sicherheitskräfte bereits am Freitag nahe der Stadt Kairouan ausgehoben hätten. In dieser Region lebt auch die Familie von Anis Amri. Kairouan gilt als Salafistenhochburg. 

Verbindungen nach Spanien werden untersucht

Unterdessen untersucht die spanische Polizei mögliche Verbindungen des mutmaßlichen Berlin-Attentäters nach Spanien. Ermittler gingen Hinweisen aus Deutschland nach, dass Amri Kontakte nach Spanien gehabt habe, sagte Innenminister Juan Ignacio Zoido. "Wir prüfen alle möglichen Verbindungen (zwischen Amri) und unserem Land, zu allererst alle mit einer bestimmten Person", sagte Zoido dem Radiosender Cope.

Bei Schusswechsel gestorben

Amri war bei einem Schusswechsel mit zwei Polizeibeamten am Bahnhof Sesto San Giovanni bei Mailand am frühen Freitagmorgen gestorben. 

Er ist nach Überzeugung der Ermittler der Mann, der am Montagabend in Berlin mit einem gestohlenen Sattelzug in den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche gerast ist. Bei dem Attentat starben 12 Menschen, 53 wurden teilweise lebensgefährlich verletzt. Amris Fingerabdrücke wurden mehrfach an dem Lastwagen sichergestellt.

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