Sie sind hier: Home > Panorama > Kriminalität >

Berlin-Anschlag: Anis Amri nutzte mindestens 14 Identitäten

Berlin-Attentäter  

Anis Amri nutzte mindestens 14 Identitäten

05.01.2017, 17:05 Uhr | rtr, dpa

Berlin-Anschlag: Anis Amri nutzte mindestens 14 Identitäten. Mit diesen Fotos wurde nach Anis Amri gefahndet. (Quelle: dpa)

Mit diesen Fotos wurde nach Anis Amri gefahndet. (Quelle: dpa)

Der Berlin-Attentäter Anis Amri hat in Deutschland mindestens 14 Alias-Personalien genutzt. Das sagte NRW-Landeskriminaldirektor Dieter Schürmann vor dem Innenausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags in Düsseldorf.

Der Terrorist habe sich immer wieder mit neuen Namen in verschiedenen Städten registrieren lassen, berichtete Schürmann: "Er verhielt sich konspirativ und nutzte verschiedene Personalien."

Keine Hinweise auf einen geplanten Terroranschlag

Im Februar 2016 sei der im Sommer 2015 in Deutschland eingetroffene Amri auf Initiative des Landeskriminalamts NRW erstmals als Gefährder eingestuft worden, so Schürmann. Ab März 2016 sei er dann in Berlin als Gefährder eingestuft worden. Amri sei allein sieben Mal Thema im Terror-Abwehrzentrum von Bund und Ländern gewesen. Es war Schürmanns Aussagen zufolge aber immer wieder Konsens, dass von Amri offenbar keine konkrete Gefährdung ausgehe.

Die Polizei habe wiederholt versucht, Verfahren gegen Amri in die Wege zu leiten, sagte Schürmann weiter. Dies sei etwa im April 2016 der Fall gewesen, als festgestellt worden sei, dass Amri in verschiedenen Kommunen staatliche Leistungen kassiert habe. Die zuständige Staatsanwaltschaft habe dies aber abgelehnt. Auch sei Amri mit falschen Dokumenten und Betäubungsmitteln aufgegriffen worden. Zudem habe es Versuche gegeben, in Berlin ein Verfahren unter dem Verdacht von Plänen für einen Überfall einzuleiten. Amri sei dabei auch Ziel "verdeckter Maßnahmen" gewesen, seine Telekommunikation sei über sechs Monate abgehört worden.

Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) verteidigte vor dem Innenausschuss das Vorgehen der Sicherheitsbehörden. Trotz der "durchgehenden, engmaschigen Beobachtung" hätten den Behörden des Bundes und der Länder keine konkreten Hinweise vorgelegen, die auf einen Terroranschlag hinwiesen, bekräftigte Jäger.

Amri war am Abend des 19. Dezember mit einem Lkw in den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche gefahren und hatte zwölf Menschen getötet. Er wurde kurz vor Weihnachten in Italien bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Prepaid Tarif aktivieren & 10 GB Daten geschenkt bekommen
schnell zugreifen bei congstar
Gerry Weberbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe