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Jeffrey Epstein: US-Multimillionär begeht in der Gefängniszelle Suizid

Wegen Missbrauchs angeklagt  

US-Multimillionär Jeffrey Epstein begeht im Gefängnis Suizid

10.08.2019, 19:04 Uhr | AFP, mvl

 (Quelle: t-online.de)
Jeffrey Epstein: US-Multimillionär begeht Suizid im Gefängnis

Der wegen vielfachen Missbrauchs angeklagte Jeffrey Epstein soll laut Medienberichten in seiner Gefängniszelle Suizid begangen haben. (Quelle: t-online.de)

Jeffrey Epstein: Der US-Multimillionär beging Suizid im Gefängnis. (Quelle: t-online.de)


Jeffrey Epstein ist des vielfachen Missbrauchs minderjähriger Frauen und Mädchen angeklagt. Jetzt hat der US-Multimillionär in seiner Gefängniszelle Suizid begangen.

Der des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen beschuldigte US-Multimillionär Jeffrey Epstein hat in seiner Gefängniszelle Suizid begangen. Dies berichten zahlreiche US-Medien unabhängig voneinander. Der 66-Jährige habe sich erhängt und sei am Samstagmorgen tot aufgefunden worden, berichtet unter anderem die Zeitung "New York Times".

Epstein wurden von der Staatsanwaltschaft auch Sexhandel und Verschwörung zum Sexhandel vorgeworfen. Er soll zwischen 2002 und 2005 dutzende teils minderjährige Mädchen und Frauen sexuell missbraucht und zur Prostitution angestiftet haben. Mitte Juli hatte der zuständige Richter Epsteins Antrag auf Freilassung auf Kaution abgelehnt. Nach seiner Auffassung bestand bei dem 66-jährigen vielfachen Millionär Fluchtgefahr.

Kontakte in die Spitzenpolitik

Epstein galt als unter Politikern und Prominenten extrem gut vernetzt. Er zählte früher unter anderem Ex-Präsident Bill Clinton und den heutigen US-Präsidenten Donald Trump zu seinen Freunden. Trump hatte Epstein 2002 im "New York Magazine" als "großartigen Typen" bezeichnet.

Öffentlich gemachte Gerichtsakten offenbaren mittlerweile auch eine Verbindung in dem Fall Epstein zum britischen Prinzen Andrew. Demnach habe letzterer 2015 eine Minderjährige unsittlich berührt. Dies sei in London im Haus von Epsteins Freundin Ghislaine Maxwell geschehen. 


Die Anklage gegen Epstein hatte jüngst zum Rücktritt von Donald Trumps Arbeitsminister Alex Acosta geführt. Hintergrund war ein umstrittener Deal vor mehr als zehn Jahren, der dem Unternehmer Epstein ein Verfahren vor einem Bundesgericht erspart hatte – und dem Acosta als damaliger Staatsanwalt in Florida zugestimmt hatte.

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