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Billy the Kid wird nicht posthum begnadigt

Keine posthume Begnadigung für Billy the Kid

03.01.2011, 08:49 Uhr | dpa, AFP, dapd

Billy the Kid wird nicht posthum begnadigt. Eines der beiden authentischen Fotos von Billy the Kid. Seinen Spitznamen trug er wegen seiner schlanken Figur und einem leichten Flaum auf der Oberlippe (Foto: dpa)

Eines der beiden authentischen Fotos von Billy the Kid. Seinen Spitznamen trug er wegen seiner schlanken Figur und einem leichten Flaum auf der Oberlippe (Foto: dpa)

Die berüchtigte Wildwest-Legende Billy the Kid bleibt auch fast 130 Jahre nach seinem Tod amtlich ein Verbrecher. An seinem letzten Tag im Amt lehnte der Gouverneur des US-Bundesstaats New Mexico, Bill Richardson, die posthume Begnadigung des Revolverhelden ab. Die Sachlage sei nicht eindeutig genug, sagte Richardson.

Auch sei historisch nicht klar, warum der frühere Gebietsgouverneur Billy the Kid noch zu Lebzeiten eine Begnadigung versprochen, diese aber nicht vollzogen habe, so Richardson gegenüber dem Sender ABC.

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Auf der Flucht erschossen

Billy the Kid war im Juli 1881 von Sheriff Pat Garrett im Alter von etwa 20 Jahren auf der Flucht vor seiner Hinrichtung erschossen worden. Angeblich soll der frühere Gebietsgouverneur Lew Wallace dem Revolverhelden eine Begnadigung versprochen haben, dies ist aber nicht belegt. Vor allem Garretts Nachfahren lehnen eine Begnadigung ab - selbsternannte Nachfahren von Billy the Kid hatten sich dafür eingesetzt.

Sheriff Garrett war ein früherer Freund des Revolverhelden. Mit seinen Erinnerungen machte er ihn zur Legende, seitdem erschienen Dutzende Filme und Bücher. Zu Lebzeiten kannte kaum jemand Billy the Kid. Noch heute hat der schießwütige Revolverheld, der als William H. Bonney geboren wurde, eine Fangemeinde, die in ihm eine Art Robin Hood des Wilden Westens sieht.

Mindestens vier Menschen ermordet

Er soll mindestens vier Menschen ermordet haben, vermutlich aber noch mehr. Manche Historiker schreiben ihm 21 Morde zu. Insbesondere im "Lincoln-County-Rinderkrieg", einer tödlichen Fehde zwischen Rinderzüchtern und Geschäftsleuten in New Mexico, wurde er zur zentralen Figur.

Eine zweite Chance für eine posthume Begnadigung für Billy the Kid dürfte es so bald nicht geben: Richardsons Nachfolgerin im Gouverneursamt, Susana Martinez, erklärte kürzlich, sie halte die Frage einer Begnadigung des Revolverhelden für Zeitverschwendung.

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