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SPD-Generalsekretärin Nahles bringt Tochter zur Welt

SPD-Generalsekretärin Nahles bringt Tochter zur Welt

19.01.2011, 12:44 Uhr | dapd

SPD-Generalsekretärin Nahles bringt Tochter zur Welt. SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles ist Mutter einer Tochter (Foto: imago)

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles ist Mutter einer Tochter (Foto: imago)

Das Kind von SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles ist da. Die SPD-Politikerin brachte am Dienstagmittag eine Tochter zur Welt, wie die SPD mitteilte. Das Mädchen heißt Ella Maria, ist 48 Zentimeter groß und 2810 Gramm schwer. Mutter und Kind seien wohlauf, hieß es.

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Die 40-Jährige hatte angekündigt, nach der Geburt ihres Kindes möglichst schnell wieder in den Beruf zurückzukehren. Die Genossen im Willy-Brandt-Haus in Berlin erwarten sie schon im März zurück.

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Die Tochter eines Maurers war als 18-Jährige in die SPD eingetreten und schnell die Karriereleiter heraufgeklettert. 1998 zog sie erstmals in den Bundestag ein. Seit 2005 sitzt sie wieder im Parlament. Im November 2009 trat sie den Posten als Generalsekretärin an. Im vergangenen Juni heiratete Nahles ihren Lebensgefährten, den Kunsthistoriker Marcus Frings. Wenig später kam die Nachricht, dass die beiden ein Kind erwarten.

Ehemann nimmt Elternzeit

Nahles war mit ihrer Schwangerschaft sehr offen umgegangen und hatte in Interviews bereitwillig über Komplikationen und die Pläne nach der Geburt Auskunft gegeben. Kurz vor ihrem Abschied in den Mutterschutz sagte die SPD-Politikerin der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", sie wolle nur zwei Monate aussteigen. "Für die ersten Monate ist geplant, dass mein Mann Elternzeit nimmt, und wir sind uns einig, dass er die Hauptverantwortung in der Erziehung übernehmen wird", berichtete Nahles. Sie selbst wolle sich im Alltag "Inseln" schaffen, die sie für die Familie und das Kind frei halte. "Das Kind braucht Platz in meinem Leben, es wird ihn einfordern, und ich möchte ihm den auch geben." Für alle Fälle werde es demnächst einen Wickeltisch im Willy-Brandt-Haus geben, kündigte sie an.

Nahles sorgt sich um ihren Posten

Für Irritationen in den eigenen Reihen hatte Nahles zuvor mit einem anderen Interview gesorgt. In der Frauenzeitschrift "Brigitte" deutete sie an, innerparteiliche Rivalen könnten ihr während der Abwesenheit das Amt streitig machen. "Mein Job ist einer, der Begehrlichkeiten weckt", sagte sie. Von einigen wisse sie genau, "bei der ersten Gelegenheit, in der es schwierig wird, kann ich mit deren Solidarität nicht rechnen". Das gelte nicht nur für den politischen Gegner, sondern auch für Parteikollegen. Viele Genossen reagierten mit Kopfschütteln auf die Sorgen ihrer Generalin.

Nahles wiederum äußerte sich verwundert über das Unverständnis. Schließlich mache sie sich nur Gedanken "wie hunderttausend andere Frauen" und habe dies offen angesprochen, sagte sie. Dass sie mit der Äußerung "in ein Wespennest stoßen würde", habe sie nicht erwartet.

Zur weiteren Familienplanung hält sich die SPD-Politikerin bedeckt. Erstmal sei sie froh über das eine Kind. "Alles andere sehen wir dann", sagte sie, "Geschwister sind toll, aber es geht auch ohne."

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