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"Forbes"-Liste: Putin ist der mächtigste Mann der Welt

"Forbes"-Liste  

Putin ist der mächtigste Mann der Welt

30.10.2013, 16:06 Uhr | dpa

"Forbes"-Liste: Putin ist der mächtigste Mann der Welt. Kanzlerin Angela Merkel und Russlands Präsident Wladimir Putin (Quelle: Reuters)

Die mächtigste Frau mit dem mächtigsten Mann: Kanzlerin Angela Merkel und Russlands Präsident Wladimir Putin (Quelle: Reuters)

Wer ist der mächtigste Mann der Welt? Der US-Präsident nicht mehr. Zumindest laut "Forbes"-Magazin. In deren jährlich veröffentlichter Liste hat Russlands Staatschef Wladimir Putin den US-Präsidenten Barack Obama überholt. Kanzlerin Angela Merkel bleibt die mächtigste Frau.

Putin habe "seine Kontrolle über Russland festgezurrt", begründete das US-Wirtschaftsmagazin. Obama galt seit seinem Amtsantritt 2009 auf dem ersten Platz so gut wie gesetzt, nur 2010 hatte Chinas früherer Staatschef Hu Jintao ihn übertreffen können.

Nach zwei Spitzenplätzen infolge wirke Obama inzwischen aber früher als üblich wie ein Präsident, der nicht mehr lange im Amt sei, schrieb "Forbes".

Papst Franziskus ist der höchste Neueinsteiger

Kanzlerin Merkel bleibt mächtigste Frau der Welt, ist allerdings um drei Ränge gefallen und belegt nur noch Platz fünf - hinter Chinas Staatschef Xi Jinping und Papst Franziskus, dem höchsten Neueinsteiger.

Unter den Frauen bleibt Merkel allerdings deutlich vorne: Mit Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff kommt die nächste Frau erst auf Platz 20. Insgesamt sind neun Frauen und damit drei mehr als im vergangenen Jahr auf der Liste der insgesamt 72 Persönlichkeiten vertreten.

Ein weiterer Deutscher auf der Liste

Die "Top 10" komplettieren Microsoft-Gründer Bill Gates, Fed-Chef Ben Bernanke, König Abdullah von Saudi-Arabien, der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi und Walmart-Chef Michael Duke. Einziger Deutscher auf der Liste neben Merkel ist ein Neueinsteiger: Volkswagen-Chef Martin Winterkorn landete auf Platz 49.

Für die Erstellung der Liste, die seit 2009 jährlich veröffentlicht wird, hat "Forbes" nach eigenen Angaben vier Kriterien angewandt: Wie viel Macht hat ein Mensch über andere Menschen? Wie viel Geld kontrolliert er? In wie vielen Sphären der Welt ist er mächtig? Nutzt er seine Macht aktiv?

Die Liste solle nicht definitiv gemeint sein, sondern Anregung zu Diskussionen bieten, schrieb das US-Magazin.

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