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Wohnhaus von Helmut Schmidt öffnet sich

Stiftung stellt Konzept vor  

Helmut Schmidts Wohnhaus wird öffentlich

18.11.2015, 16:37 Uhr | dpa

Wohnhaus von Helmut Schmidt öffnet sich . Das Wohnhaus von Helmut Schmidt in Hamburg soll der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. (Quelle: dpa)

Das Wohnhaus von Helmut Schmidt in Hamburg soll der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. (Quelle: dpa)

Unscheinbar und doch bedeutsam: Das Wohnhaus des verstorbenen Altkanzlers Helmut Schmidt in Hamburg-Langenhorn soll zumindest teilweise der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Hier empfing der Altkanzler andere Staatschefs ganz privat.

Altkanzler Helmut Schmidt ist am 10. November im Alter von 96 Jahren gestorben. Schon jetzt gibt es Pläne für das Wohnhaus. Die "Helmut und Loki Schmidt Stiftung" werde als Eigentümerin des Gebäudes ein entsprechendes Konzept entwickeln, teilte der stellvertretende Stiftungsvorsitzende und Rechtsanwalt Olaf Schulz-Gardyan mit. 

Helmut und Loki Schmidt hatten die Stiftung bereits 1992 gegründet. Deren Förderzweck ist unter anderem der Erhalt und die Sicherung des Wohnhauses im Norden der Stadt, der Bibliothek und solcher Gegenstände und Archivalien, "die mit dem öffentlichen Wirken von H. und L. Schmidt in Verbindung stehen".

Staatschefs auf dem Sofa

Der SPD-Politiker lebte mit seiner 2010 im Alter von 91 Jahren gestorbenen Frau Loki Jahrzehnte in dem Gebäude. Das rot geklinkerte Doppelhaus im Neubergerweg 80 gilt als sehr bedeutsam. Dort empfing Schmidt unter anderem 1978 als Kanzler den damaligen KPdSU-Chef Leonid Breschnew. Oft zu Gast bei Ehepaar Schmidt waren auch der frühere französische Staatspräsident Valérie Giscard d'Estaing und Ex-US-Außenminister Henry Kissinger, zugleich Freunde der Schmidts.

Wohnhaus Helmut Schmidt (Quelle: dpa)In seinem unscheinbaren Wohnhaus trafen sich Staatschefs und hochrangige Politiker ganz privat, wie hier 1978 Willy Brandt, KPdSU-Chef Leonid Breschnew, Hannelore Loki Schmidt, Helmut Schmidt und der stellvertetende sowjetische Ministerpräsident Nikolai Alexandrowitsch Tichonow (von links nach rechts). (Quelle: dpa)

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