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Familie von afghanischem Messi-Fan auf der Flucht

Nach Drohungen in Afghanistan  

Familie von Messi-Fan auf der Flucht

03.05.2016, 19:45 Uhr | AFP

Familie von afghanischem Messi-Fan auf der Flucht. Der fünfjährige Murtasa Ahmadi ist mit seiner Familie auf der Flucht. In Afghanistan sind sie nicht mehr sicher. (Quelle: Reuters)

Der fünfjährige Murtasa Ahmadi ist mit seiner Familie auf der Flucht. In Afghanistan sind sie nicht mehr sicher. (Quelle: Reuters)

Der Traum von einem Trikot seines großen Idols Lionel Messi hat einem fünfjährigen afghanischen Jungen kein Glück gebracht. Nachdem er das Geschenk des Fußballstars erhielt, bekam seine Familie Drohanrufe. Nun ist sie auf der Flucht.

Murtasa Ahmadi Ruhm wurde bekannt durch sein selbst gebasteltes Messi-Fanshirt. Internetaufnahmen des selbstvergessen vor sich hinkickenden kleinen Fußballfans sorgten im Netz für Furore. Der argentinische Fußballstar sah die Bilder im Internet und schickte daraufhin dem Fünfjährigen über Unicef echte Trikots. 

Doch das Glück des Jungen währte nicht lange. Nach einer Reihe anonymer Drohanrufe entschloss sich die Familie des Fünfjährigen zur Flucht nach Pakistan. Aber auch dort will sie nicht mehr länger bleiben.

Flüchtlingswerk prüft Auswanderungsantrag

Er und seine Familie fühlten sich nach wie vor nicht sicher und hätten das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) gebeten, in ein anderes, "sicheres Land" gebracht zu werden, sagte Murtasas Vater Mohammad Arif Ahmadi.

Ein UNHCR-Sprecher bestätigte, dass die Familie einen Auswanderungsantrag gestellt habe. Dieser werde derzeit geprüft.

Der Junge hält an seinem Traum fest

Kurz nach Erhalt eines richtigen Messi-Trikots begannen nach Angaben des Vaters die anonymen Anrufe. Daraufhin habe er sich zur Flucht nach Pakistan entschlossen. Doch das Gefühl, in Gefahr zu sein, dauere an, berichtete Ahmadi an seinem derzeitigen Aufenthaltsort Quetta.

Deshalb wollten er und seine Familie auswandern, um ein Leben in Sicherheit führen zu können. Wohin, ist dem Vater nach eigenen Angaben gleichgültig.

Sein Sohn und einige andere Angehörige hofften jedoch, nach Spanien geschickt zu werden, wo Messi beim FC Barcelona spielt. Murtasa halte immer noch an seinem Traum fest, dort eines Tages selbst Fußball-Superstar zu werden, sagte sein Vater.

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