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"Bild"-Herausgeber Kai Diekmann verlässt Axel Springer

"Bild"-Herausgeber  

Kai Diekmann verlässt Springer

30.12.2016, 13:40 Uhr | dpa, AFP

"Bild"-Herausgeber Kai Diekmann verlässt Axel Springer. Kai Diekmann verlässt den Springer-Verlag nach über 30 Jahren. (Quelle: dpa)

Kai Diekmann verlässt den Springer-Verlag nach über 30 Jahren. (Quelle: dpa)

Der Herausgeber der "Bild"-Gruppe, Kai Diekmann, verlässt das Medienhaus Axel Springer. Er wird mit Wirkung zum 31. Januar 2017 seine Tätigkeit auf eigenen Wunsch beenden und aus dem Verlag ausscheiden, wie Springer mitteilte.

"Nach 30 Jahren bei Axel Springer fällt es mir schwer, das Haus zu verlassen, dem ich beruflich alles zu verdanken habe", wird Diekmann in der Mitteilung zitiert.

"Trendsetter des digitalen Journalismus"

Springer-Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner erklärte: "Kai Diekmann kann auf eine einzigartige Karriere bei Axel Springer zurückblicken". Es sei vor allem ihm zu verdanken, "dass "Bild" heute Trendsetter des digitalen Journalismus ist und eine hochprofitable Multimediamarke".

In 16 Jahren an der Redaktionsspitze sei es Diekmann gelungen, die Zeitung "inhaltlich und strukturell stets weiterzuentwickeln und ihr damit eine kraftvolle publizistische Stimme zu verleihen", so Döpfner. "Wir danken ihm dafür, dass er die seit Jahresbeginn neu aufgestellte Chefredaktion beraten und unterstützt hat, so dass jetzt ein problemloser Übergang möglich ist. Wir sind traurig über sein Ausscheiden."

Seit 16 Jahren an der Redaktionsspitze

Der gebürtige Ravensburger gehörte seit 1985 zum Hause Springer, damals begann er eine Ausbildung an der Axel-Springer-Journalistenschule. Seitdem ist er mit kurzen Unterbrechungen für den Verlag tätig.

2001 wurde Diekmann "Bild"-Chefredakteur, später Herausgeber der gesamten "Bild"-Gruppe. 2015 gab der 52-Jährige die Funktion des Chefredakteurs ab und übernahm als Herausgeber die Führung der Chefredakteure und die Weiterentwicklung der "Bild"-Marken.

Diekmann selbst erklärte, er wisse "Bild", "Bild am Sonntag" und "B.Z." bei seinen Kollegen "in den allerbesten Händen". Er könne sich nun neuen Aufgaben stellen.

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