Das blieb der Muräne im Halse stecken: Auf den Cookinseln macht ein Urlauber eine ungewöhnliche Entdeckung. Er fand eine gestrandete Muräne, die einen Kugelfisch im Mund hatte.
Es ist ein eher untypischer Fall von "den Mund zu voll nehmen". Tim Mayer, ein deutscher Tauchlehrer auf den Cookinseln im pazifischen Ozean, entdeckte am Strand der Insel Titikaveka zwei tote Meeresbewohner in einer sonderbaren Lage: Ein Kugelfisch steckte im Maul einer riesigen Muräne. Die Muräne ist beim Versuch den als giftig geltenden Kugelfisch zu verschlucken erstickt.
Zunächst dachte Mayer, der mit seiner drei Jahre alten Tochter am Strand spazierte, dass es sich bei der Muräne um ein Stück Holz handle. Mayer rief seine Frau und seinen Sohn zu sich, dann erst kontaktierte er den Meeresbiologen Kirby Morejohn, damit dieser sich den Fund anschauen kann.
Morejohn erklärt die Todesumstände damit, dass die Muräne den zunächst kleinen Kugelfisch fressen wollte. Doch der Kugelfisch aktivierte seinen Verteidigungsmechanismus und blähte sich auf, als er bereits in der Muräne steckte.
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"Einer der Gründe, warum Muränen als gruselig angesehen werden, ist ihr offener und zahniger Mund. Aber so atmet diese Spezies", erklärt der Biologe. "Nachdem der Happen der Muräne sich aufgeblasen hat und im Mund stecken blieb, war es der Muräne nicht mehr möglich nach Luft zu ringen. Sie starb wohl durch Ersticken."